Social-Media-Plattformen ist ein deutscher Fachbegriff, der die digitalen Anwendungen und Websites beschreibt, die primär dazu dienen, Nutzer miteinander zu verbinden und den Austausch von Inhalten und Informationen zu ermöglichen. Es handelt sich um ein zusammengesetztes Nomen aus dem englischen Lehnwort "Social Media" und dem deutschen Plural "Plattformen".
Im Kern definieren sich Social-Media-Plattformen als onlinebasierte Dienste, die es ihren Nutzern erlauben, individuelle Profile zu erstellen, Inhalte (wie Texte, Bilder, Videos, Audio) hochzuladen und zu teilen und sich mit anderen Nutzern zu vernetzen. Das Hauptziel ist der Aufbau und die Pflege sozialer Beziehungen und Netzwerke in einer virtuellen Umgebung. Beispiele hierfür sind Facebook, Instagram, Twitter (jetzt X), TikTok, LinkedIn oder YouTube, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte in Bezug auf Inhaltstypen oder Zielgruppen haben können.
Die zentralen Funktionen umfassen die Möglichkeit zur Kommunikation (z.B. durch Kommentare, Likes, Direktnachrichten), zur Interaktion mit den Inhalten anderer Nutzer und zum Erweitern des eigenen Netzwerks. Diese Plattformen sind zu bedeutenden Informations- und Kommunikationskanälen geworden, sowohl für private Zwecke als auch für Unternehmen, Organisationen und öffentliche Institutionen. Im geschäftlichen Kontext werden sie intensiv für Marketing, Kundenbindung und Employer Branding genutzt.
Der Begriff wird verwendet, um die spezifischen technologischen Infrastrukturen zu bezeichnen, auf denen die sozialen Medien basieren, und grenzt sich manchmal vom allgemeineren Konzept "die Social Media" ab, das eher das Phänomen der digitalen sozialen Interaktion insgesamt beschreibt. Algorithmen spielen eine Schlüsselrolle, indem sie personalisierte Inhalte auswählen und anzeigen, was wiederum Diskussionen über Datenschutz, Filterblasen und Meinungsbildung auslöst. Social-Media-Plattformen prägen maßgeblich die moderne digitale Gesellschaft und ihre Kommunikationsmuster.
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