🔄 Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2026
TL;DR: SparkLayer in 30 Sekunden
- 💡 Was: SparkLayer legt sich über deinen bestehenden Shop (Shopify, WooCommerce & Co.) und rüstet ihn um vollwertige B2B-/Großhandelsfunktionen nach – ohne Neubau.
- 🎯 Für wen: DTC-Marken, die einen Großhandelskanal ergänzen wollen, sowie Distributoren und Hersteller im DACH-Raum.
- 💰 Preis: Kostenloser Basic-Plan (bis 5 B2B-Bestellungen/Monat), bezahlte Pläne ab 49 $/Monat – Abrechnung nur in USD.
- ⚠️ Haken: Der Preis skaliert nach B2B-Bestellungen pro Monat, nicht nach Features. Wer sein Limit sprengt, muss upgraden.
Du verkaufst erfolgreich an Endkunden – und plötzlich klopfen Wiederverkäufer, Boutiquen oder andere Händler an, die im großen Stil bei dir einkaufen wollen. Klingt nach einem Luxusproblem, wird in der Praxis aber schnell zum Krampf. Denn dein normaler Onlineshop ist für genau einen Fall gebaut: Eine Privatperson kauft ein oder zwei Artikel zum ausgeschilderten Preis.
B2B funktioniert anders. Da geht es um kundenspezifische Preise, Staffelrabatte ab bestimmten Mengen, Mindestbestellmengen, Kauf auf Rechnung und Bestellungen über hunderte Positionen hinweg. Wer das mit einem Standard-Shop abbilden will, landet schnell bei Excel-Listen per Mail, manuellen Rabattcodes und einem Kundenservice, der Angebote von Hand tippt. Genau hier setzt SparkLayer* an.
Was ist SparkLayer?
SparkLayer ist eine B2B- und Großhandels-App, die sich über deinen bestehenden Shop legt und ihn um professionelle Großhandelsfunktionen erweitert – ohne dass du auf eine neue Plattform umziehen musst. Dein bestehender Shop bleibt für deine Endkunden genau so, wie er ist. Parallel dazu bekommst du einen separaten, gebrandeten B2B-Bereich für deine Geschäftskunden.
Das Tool ist bewusst plattformunabhängig aufgebaut und unterstützt die gängigen Systeme:
- Shopify (inklusive Shopify Plus)
- BigCommerce
- Wix
- WooCommerce
- Magento
- Eigene, individuell entwickelte Sites über „SparkLayer Ignite“
Nach eigenen Angaben nutzen über 3.000 Marken das Tool. Im Shopify App Store steht SparkLayer bei rund 4,9 von 5 Sternen (etwa 361 Bewertungen) – ein Wert, der für dieses Marktsegment durchaus stark ist. Die Kernidee: Du addierst einen Großhandelskanal, statt dein komplettes Setup neu zu bauen.
Die wichtigsten Funktionen
SparkLayer deckt ziemlich genau die Punkte ab, an denen ein normaler Shop im B2B-Alltag scheitert. Hier die Funktionen, die im Alltag wirklich zählen.
Preislisten & Staffelpreise
Das Herzstück jedes B2B-Geschäfts sind individuelle Preise. Mit SparkLayer legst du kundenspezifische Preislisten an – Kunde A sieht andere Preise als Kunde B, ganz automatisch nach Login. Dazu kommen Mengen- und Staffelpreise (mehr Menge, besserer Preis) sowie Mindest- und Maximal-Bestellmengen pro Produkt. So verhinderst du, dass ein Großhändler nur ein einzelnes Teil ordert, und steuerst gleichzeitig deine Margen sauber.
B2B-Self-Service & Order-Pads
Deine Geschäftskunden bekommen einen eigenen, gebrandeten Self-Service-Shop, in dem sie rund um die Uhr selbst bestellen können. Statt sich mühsam durch einen Katalog zu klicken, nutzen sie sogenannte Order-Pads bzw. eine Quick-Order-Funktion: Artikelnummern eintippen oder aus gespeicherten Einkaufslisten wählen und in Sekunden eine große Bestellung zusammenstellen. Neu ist außerdem eine KI-gestützte Funktion („Intelligent Cart“): Deine Kunden laden einfach eine PDF- oder CSV-Datei hoch, und der Warenkorb wird automatisch mit den passenden Positionen befüllt. Das spart bei Nachbestellungen enorm Zeit.
Sales-Agent-Portal
Wenn dein Vertrieb aktiv verkauft, ist das Sales-Agent-Portal Gold wert. Deine Außendienst- oder Innendienst-Mitarbeiter können hier Bestellungen im Namen ihrer Kunden aufgeben – etwa direkt beim Kundenbesuch oder am Telefon. Je nach Plan sind mehrere Sales-Agents möglich, weitere lassen sich als Add-on dazubuchen.
Quoting & Rechnung
Im Großhandel läuft selten alles über den sofortigen Kaufabschluss. Oft steht am Anfang ein Angebot. SparkLayers Quoting-Engine bildet genau das ab: Vom Angebot bis zur fertigen Bestellung in einem durchgängigen Prozess, ohne Medienbruch. Dazu kommen typische B2B-Zahlungsmodalitäten wie Zahlungsziele, Kauf auf Rechnung und Kreditlimits. Auch Firmen-Accounts mit mehreren Nutzern (Multi-User) und die klassische Rechnungsstellung sind an Bord.
Integrationen
Damit deine Buchhaltung nicht im Chaos versinkt, lässt sich SparkLayer an gängige Buchhaltungstools anbinden – konkret an Xero und QuickBooks. Ab dem Pro-Plan steht zusätzlich eine API bereit, mit der du eigene Anbindungen und Automationen bauen kannst. Für den DACH-Raum solltest du im Hinterkopf behalten: Klassische deutsche Buchhaltungssoftware (z. B. DATEV) ist nicht direkt dabei – hier brauchst du gegebenenfalls einen Zwischenweg.
Großhandel ohne Plattform-Wechsel?
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Für wen lohnt sich SparkLayer?
SparkLayer ist ein spezialisiertes Werkzeug – und genau deshalb passt es nicht für jeden. Hier die ehrliche Einordnung.
Dein Tool, wenn …
- … du eine wachsende DTC-Marke bist und einen Großhandelskanal ergänzen willst, ohne deinen Shop komplett neu zu bauen.
- … du regelmäßig Anfragen von Wiederverkäufern, Boutiquen oder anderen Händlern bekommst.
- … du mit individuellen Preisen, Staffelrabatten und Kauf auf Rechnung arbeiten musst.
- … du Distributor oder Hersteller bist und deinen Bestellprozess für B2B-Kunden professionalisieren willst.
- … dein Vertriebsteam Bestellungen für Kunden übernehmen soll.
Finger weg, wenn …
- … du reiner B2C-Händler bist und keinerlei Großhandel planst – dann ist SparkLayer schlicht überdimensioniert.
- … dein B2B-Volumen sehr hoch, aber deine Marge dünn ist: Da der Preis nach Bestellanzahl skaliert, kann es teuer werden.
- … dir eine Abrechnung ausschließlich in US-Dollar Probleme macht (Wechselkurs, Buchhaltung).
- … du zwingend eine native DATEV-Anbindung brauchst.
Was kostet SparkLayer?
Beim Preismodell musst du einen zentralen Punkt verstehen, sonst gibt es später eine böse Überraschung: SparkLayer rechnet nach der Anzahl deiner B2B-Bestellungen pro Monat ab – nicht nach Features. Wer also brummt und viele Bestellungen einsammelt, rutscht automatisch in den nächsthöheren Plan, selbst wenn er die zusätzlichen Funktionen gar nicht braucht. Das ist fair kommuniziert, aber du solltest es einkalkulieren. Alle Preise werden in US-Dollar abgerechnet.
| Plan | Preis / Monat | Wichtigste Limits |
|---|---|---|
| Basic | 0 $ (kostenlos) | Bis 5 B2B-Bestellungen/Monat, bis 3 Preislisten |
| Starter | 49 $ | Bis 50 Bestellungen/Monat, 1 Sales-Agent |
| Growth | 149 $ | Bis 100 Bestellungen/Monat, 2 Agenten, Rechnungsstellung |
| Pro | 299 $ | Bis 150 Bestellungen/Monat, 5 Agenten, Quoting-Engine, Xero/QuickBooks, API |
| Enterprise | ab 499 $ | Individuell (Custom) |
Dazu kommen zwei optionale Add-ons: ein zusätzlicher Sales-Agent für 39 $/Monat und die Quoting-Engine für 49 $/Monat (falls dein Plan sie nicht bereits enthält). Alle bezahlten Pläne kannst du 14 Tage kostenlos testen. Wer klein startet, kann außerdem dauerhaft im kostenlosen Basic-Plan bleiben, solange die 5 Bestellungen pro Monat reichen – ideal, um das Ganze erstmal auszuprobieren.
Pro & Contra auf einen Blick
Das spricht dafür:
- Nachrüstung statt Neubau – dein bestehender Shop bleibt erhalten.
- Unterstützt fast alle relevanten Plattformen (Shopify, WooCommerce, BigCommerce, Wix, Magento).
- Sehr vollständiger B2B-Funktionsumfang inklusive Quoting, Sales-Agents und Kauf auf Rechnung.
- Kostenloser Basic-Plan und 14-Tage-Test – geringes Einstiegsrisiko.
- Starke Bewertungen (rund 4,9/5) und über 3.000 Marken im Einsatz.
Das solltest du bedenken:
- Preis skaliert nach Bestellanzahl – bei hohem Volumen kann das teuer werden.
- Abrechnung ausschließlich in US-Dollar.
- Keine native DATEV-Integration (nur Xero und QuickBooks).
- Für reine B2C-Händler schlicht überflüssig.
Fazit
SparkLayer löst ein echtes, teures Problem: Es macht aus deinem bestehenden Shop einen ernstzunehmenden Großhandelskanal, ohne dass du alles neu aufsetzen musst. Der Funktionsumfang ist stark, die Umsetzung sauber, und dank kostenlosem Basic-Plan plus 14-Tage-Test kannst du risikofrei prüfen, ob es zu deinem Geschäft passt.
Zwei Dinge musst du ehrlich mitdenken: das bestellmengenbasierte Preismodell und die reine USD-Abrechnung. Wenn dein B2B-Geschäft wächst, wächst auch die Rechnung. Für die meisten DTC-Marken, die gerade einen Großhandelskanal aufbauen, ist das aber ein gut kalkulierbarer und fairer Deal – gerade im Vergleich zu einem kompletten Plattform-Umzug.
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