Was ist die CTR? Definition und Berechnung
Die CTR (Click-Through-Rate, deutsch Klickrate) gibt an, wie viele Menschen auf ein Element klicken, nachdem sie es gesehen haben. Sie wird als Klicks geteilt durch Impressionen berechnet und in Prozent angegeben. Erzeugt eine Anzeige 20.000 Einblendungen und 400 Klicks, liegt die CTR bei 2 Prozent.
Die Kennzahl begegnet dir an drei Stellen: in Werbekonten, in der Google Search Console für organische Suchergebnisse und in E-Mail-Tools für Newsletter.
Was eine gute Klickrate ist
Einen allgemeingültigen Zielwert gibt es nicht, weil die CTR stark vom Kontext abhängt. In der organischen Suche entscheidet vor allem die Position: Ein erster Platz erreicht ein Vielfaches der Klickrate eines Ergebnisses auf Seite zwei. Bei Markensuchen liegt die CTR deutlich höher als bei allgemeinen Suchbegriffen, weil die Nutzer gezielt zu dir wollen.
Aussagekräftig wird die CTR deshalb im Vergleich mit dir selbst: gegen den Vormonat, gegen andere Anzeigen derselben Kampagne oder gegen andere Seiten auf derselben Suchposition.
Was du aus einer schwachen CTR ablesen kannst
Fällt die organische Klickrate bei stabiler Position, liegt das oft an Title und Meta-Description: Sie treffen die Suchintention nicht oder werden abgeschnitten. Auch die Suchergebnisseite selbst spielt eine Rolle, etwa wenn ein AI Overview oder ein Shopping-Karussell über deinem Ergebnis steht.
In Werbekonten wirkt die CTR zusätzlich auf deine Kosten: Google berücksichtigt die erwartete Klickrate im Qualitätsfaktor, eine bessere CTR senkt tendenziell den CPC.
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