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Tentary im Test: Die 0%-Provisions-Plattform für digitale Produkte

von Dominik Reuter | Nov. 4, 2025

Tentary Homepage

Der „Plattform-Frust“ der Creator Economy

Du hast ein großartiges digitales Produkt erstellt – ein E-Book, einen Online-Kurs, ein Design-Template oder ein Software-Tool. Doch die etablierten Verkaufsplattformen (wie Gumroad, CopeCart oder Digistore24) nehmen sich einen unverschämt hohen Anteil von 5%, 10% oder sogar mehr von deinem hart verdienten Umsatz. Je erfolgreicher du wirst, desto mehr zahlst du. Dein eigener Erfolg wird bestraft, indem die Plattform immer reicher wird, ohne einen signifikanten Mehraufwand zu leisten.

Diese Gebühren summieren sich schnell auf Tausende von Euro pro Jahr, die dir für dein Marketing, dein Wachstum oder einfach als dein Gewinn fehlen. Man fühlt sich abhängig und übervorteilt.

Was aber, wenn es eine Plattform gäbe, die 0% Provision auf deine Verkäufe nimmt? Eine Plattform, bei der 100% deines Umsatzes (abzüglich der reinen Zahlungsgebühren) direkt und sofort bei dir ankommen? Eine, die trotzdem technisch brillant, extrem schnell und kinderleicht zu bedienen ist?

Genau das ist das disruptive Versprechen von Tentary. Eine Plattform, die angetreten ist, um den Markt für digitale Produkte fairer zu machen. Aber kann ein 0%-Modell wirklich nachhaltig sein? Und welche Funktionen bekommst du für (fast) umsonst? Wir haben es für dich im Detail getestet.

Bereit, 100% deines Umsatzes zu behalten?

Hör auf, hohe Provisionen für deine digitalen Produkte zu zahlen. Entdecke Tentary, die Plattform mit 0% Gebühren. Du kannst sofort kostenlos starten und dein erstes Produkt in 5 Minuten verkaufen.

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Was ist Tentary eigentlich? (Das 0%-Kommissionsmodell)

Tentary ist dein persönliches, faires digitales Schaufenster. Es ist eine All-in-One-Plattform, die speziell dafür entwickelt wurde, dir den Verkauf von digitalen Produkten so einfach und profitabel wie möglich zu machen. Dazu gehören:

  • E-Books & PDFs
  • Online-Kurse & Video-Tutorials
  • Design-Vorlagen & Presets
  • Software, Lizenzen & Tools
  • Alle anderen digitalen Assets

Das disruptivste Merkmal ist das Preismodell: Tentary nimmt 0% Plattform-Provision auf deine Verkäufe. Das ist kein Lockangebot, sondern das Kernversprechen. Du zahlst lediglich die unvermeidbaren Transaktionsgebühren deiner Zahlungsanbieter (Stripe und/oder PayPal), die du direkt mit der Plattform verknüpfst. Das Geld landet auch sofort auf deinem eigenen Stripe- oder PayPal-Konto, nicht bei Tentary.

Um zu verdeutlichen, was das finanziell bedeutet, hier ein einfacher Vergleich:

Szenario Umsatz Gebühr (Plattform X @ 10%) Gebühr (Tentary @ 0%) Dein Mehrgewinn
Kleiner Creator 1.000 € 100 € 0 € + 100 €
Profi Creator 10.000 € 1.000 € 0 € + 1.000 €
Top Creator 50.000 € 5.000 € 0 € + 5.000 €

(Hinweis: Die reinen Transaktionsgebühren von Stripe/PayPal fallen bei beiden Anbietern zusätzlich an.)

Wie verdient Tentary Geld? Aktuell ist die Plattform kostenlos und auf Wachstum ausgelegt. Das Geschäftsmodell basiert auf zukünftigen, optionalen Premium-Services, während das 0%-Verkaufsmodell als fairer Kern bestehen bleiben soll.

Die wichtigsten Funktionen im Creator-Check

Ein fairer Preis ist nutzlos, wenn die Plattform kompliziert ist oder schlecht funktioniert. Wir haben die Kernfunktionen im Praxistest geprüft.

Einfaches Produkt-Setup (Das 5-Minuten-Versprechen)

Tentary wirbt damit, dass du dein erstes Produkt in 5 Minuten verkaufen kannst – und das ist nicht übertrieben. Der Prozess ist radikal vereinfacht: Du erstellst ein neues Produkt, gibst einen Namen und Preis ein, lädst deine Datei (z.B. ein PDF oder .zip) hoch und verbindest dein Stripe-Konto. Fertig. Du erhältst einen direkten Checkout-Link, den du sofort auf deiner Website, in Social Media oder in deinem Newsletter teilen kannst. Schneller geht es kaum.

Anpassbarer Storefont & Produktseiten

Du bist nicht nur auf einfache Links beschränkt. Du kannst auch einen eigenen, einfachen Storefont (deine „Tentary-Seite“) erstellen, auf der alle deine Produkte gelistet sind. Jede Produktseite kann mit Bildern, Videos und einer ausführlichen Beschreibung individuell angepasst werden. Das Design ist bewusst minimalistisch, sauber und auf Konversion ausgelegt.

Hervorragende Performance (Core Web Vitals)

Das ist ein oft übersehener, aber kritischer Punkt. Eine langsame Verkaufsseite tötet Conversions. Unsere Analyse (und die Deep Research) zeigt, dass Tentary technisch brillant aufgebaut ist. Die Ladezeiten (LCP) und die Interaktionsgeschwindigkeit (FID) sind exzellent. Das sorgt für eine reibungslose User Experience und verhindert, dass Kunden im Checkout-Prozess abspringen.

Zahlungsabwicklung (Dein Geld, sofort)

Die Plattform integriert sich nahtlos mit Stripe und PayPal. Das ist strategisch klug: Tentary berührt dein Geld nie. Ein Kunde kauft, und der Umsatz (abzüglich der Stripe/PayPal-Gebühr) landet sofort und direkt auf deinem persönlichen Konto. Das gibt dir maximale Kontrolle und Sicherheit über deine Einnahmen.

Analytics & Dashboard

Das Dashboard ist sauber und aufgeräumt. Du siehst deine Verkäufe, Einnahmen und Besucherstatistiken auf einen Blick. Es bietet nicht die tiefgreifenden Analyse-Funktionen einer spezialisierten Plattform wie Fathom Analytics, liefert aber alle essenziellen Daten, die du brauchst, um deine Verkäufe zu tracken.

Video-Einblick: Tentary in 2 Minuten erklärt

Wie einfach ist der Prozess vom Anlegen eines Produkts bis zum fertigen Shop wirklich? Ein Video erklärt das oft am besten.

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Weitere Informationen

Für wen ist Tentary ein absoluter No-Brainer?

Tentary ist ein fantastisches Tool, aber es ist nicht für jeden die perfekte Lösung. Es zielt auf eine sehr spezifische Zielgruppe ab.

Das ist DEIN Tool, wenn…

  • … du als Content Creator, Experte, Berater oder Solopreneur digitale Produkte (E-Books, Kurse, Templates, Presets) verkaufst und deine Gewinnmarge maximieren willst.
  • … du eine extrem einfache, schnelle und unkomplizierte Lösung suchst, um dein erstes Produkt zu verkaufen, ohne dich in komplexer Shop-Software wie Shopify oder WooCommerce zu verlieren.
  • … du bereits hohe Umsätze auf anderen Plattformen (wie Gumroad oder Digistore24) machst und es leid bist, Tausende von Euro an Provisionen abzugeben.
  • … du dein eigenes Publikum (z.B. via Social Media, Newsletter, YouTube) mitbringst und nur ein sauberes, schnelles und faires Checkout-Tool brauchst.

Lass lieber die Finger davon, wenn…

  • … du eine komplexe, vollautomatische Lösung für die EU-Mehrwertsteuer (VAT MOSS) suchst. Dieses Thema musst du bei Tentary (aktuell noch) als Verkäufer selbst managen. Das ist der größte Haken.
  • … du auf integrierten Marketing-Traffic von einem großen Marktplatz (wie Etsy oder Amazon KDP) hoffst. Tentary ist ein Schaufenster, kein Marktplatz – du bist für dein eigenes Marketing verantwortlich.
  • … du tiefgreifende Funnel-Builder oder ein komplexes, integriertes E-Mail-Marketing-System erwartest. Tentary fokussiert sich (noch) auf den reinen, sauberen Verkauf.

Das Preismodell: Was kostet 0% Provision wirklich?

Hier ist Tentary radikal einfach und transparent. Das Preismodell ist das Kernversprechen der Plattform:

  • Monatliche Gebühren: 0 €
  • Plattform-Provision: 0%

Du kannst kostenlos starten, unbegrenzt Produkte anlegen und unbegrenzt verkaufen, ohne jemals eine Rechnung von Tentary zu bekommen. Das ist kein Lockangebot, sondern das Geschäftsmodell.

Die realen Kosten: Stripe & PayPal

Die einzigen Kosten, die bei einem Verkauf anfallen, sind die unvermeidbaren Transaktionsgebühren deiner Zahlungsanbieter. Diese zahlst du aber bei jeder Plattform der Welt. Tentary leitet das Geld deiner Kunden direkt an dich weiter (auf dein Stripe- oder PayPal-Konto) und behält nichts davon ein.

Als Referenz (Stand Ende 2025):

  • Stripe-Gebühren: ca. 1,5% + 0,25 € (für europäische Karten) bis 2,9% + 0,25 € (für nicht-europäische Karten).
  • PayPal-Gebühren: Oft etwas höher, ca. 2,49% + 0,35 €.

Deine „Kosten“ sind also minimal und bestehen nur aus den Gebühren, die du ohnehin zahlen müsstest.

Das Skalierungs-Risiko: Die Abhängigkeit

Ein Punkt, den man strategisch bedenken muss: Die Plattform verlässt sich zu 100% auf Stripe und PayPal. Sollte einer dieser Anbieter aus irgendeinem Grund dein Konto sperren (z.B. wegen einer unklaren Produktkategorie), steht dein gesamtes Business bei Tentary still. Dieses „Single Point of Failure“-Risiko ist der Kompromiss, den man für das 0%-Modell eingeht.

Das fairste Modell am Markt?

Überzeuge dich selbst vom 0%-Provisionsmodell. Erstelle deinen kostenlosen Account und richte dein erstes Produkt in weniger als 5 Minuten ein. Es gibt keinen günstigeren Weg, online zu verkaufen.

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Was wir gut finden (Die Stärken) & Wo es hakt (Die Schwächen)

Was wir gut finden (Die Stärken)

  • ✅ Das 0%-Provisionsmodell: Das ist unschlagbar fair und der absolute Hauptgrund für Tentary. 100% des Umsatzes (abzgl. Zahlungsgebühren) bleiben bei dir. Das maximiert deine Gewinnmarge enorm.
  • ✅ Extrem einfache & schnelle Einrichtung: Das „5-Minuten-Versprechen“ ist keine Übertreibung. Die Plattform ist radikal auf Einfachheit optimiert. Perfekt für Creator, die sich nicht mit Technik herumschlagen wollen.
  • ✅ Hervorragende technische Performance: Die Verkaufsseiten laden extrem schnell (exzellente Core Web Vitals). Das sorgt für eine gute User Experience und minimiert Kaufabbrüche.
  • ✅ Sofortige Auszahlung: Das Geld landet via Stripe oder PayPal direkt auf deinem Konto, nicht auf einem Zwischenkonto von Tentary. Das gibt dir maximale Kontrolle über deinen Cashflow.

Wo es hakt (Die Schwächen)

  • ❌ Keine automatische EU-Mehrwertsteuer (VAT): Das ist der größte und wichtigste Haken für professionelle Verkäufer in Europa. Tentary agiert nicht als „Merchant of Record“. Das bedeutet, du bist selbst für die korrekte Abfuhr der Mehrwertsteuer (nach dem VAT MOSS-Verfahren für EU-Auslandsverkäufe) verantwortlich. Dieser administrative Aufwand ist der Preis für die 0%-Gebühr.
  • ❌ Du brauchst dein eigenes Publikum: Tentary ist ein Schaufenster (Storefront), kein Marktplatz (wie Etsy). Es bringt dir keine eigenen Kunden. Du musst dein Marketing und deinen Traffic selbst generieren (z.B. über Social Media, Newsletter etc.).
  • ❌ Abhängigkeit von Stripe & PayPal: Die Plattform ist komplett von diesen beiden Zahlungsanbietern abhängig. Wird dein Konto dort gesperrt, steht dein Verkauf bei Tentary still.

Fazit: Der fairste Deal für digitale Creator?

Nach unserem Test ist Tentary eine Revolution für alle Creator, die genug von ungerechten Gebühren und komplexen Systemen haben. Es ist die schlankeste, schnellste und fairste Plattform, um digitale Produkte zu verkaufen, die wir derzeit auf dem Markt kennen.

Das 0%-Modell ist kein Marketing-Gag, sondern Realität. Der Kompromiss, den du dafür eingehst, ist jedoch signifikant: Du tauschst den Komfort einer vollautomatischen Steuer-Abwicklung (wie sie „Merchant of Record“-Plattformen wie Digistore24 oder CopeCart bieten) gegen eine massive Steigerung deiner Gewinnmarge.

Unsere Klartext-Empfehlung:

Wenn du deine eigenen Kunden mitbringst (z.B. über eine bestehende Community auf Social Media, YouTube oder einen Newsletter) und du bereit bist, die steuerlichen Aspekte (insbesondere die EU-Mehrwertsteuer) selbst zu managen oder über einen Steuerberater abzuwickeln, dann gibt es aktuell keine profitablere und einfachere Plattform als Tentary.

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FAQ: Kurz und knapp beantwortet

Ist Tentary wirklich kostenlos?

Ja, die Nutzung der Plattform (Hosting, Storefront, Produktanlage) ist komplett kostenlos. Es gibt keine monatlichen Gebühren und Tentary nimmt 0% Provision von deinen Verkäufen. Die einzigen Kosten, die anfallen, sind die Standard-Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter (Stripe/PayPal), die du aber auf jeder Plattform zahlen müsstest.

Was ist der Haken am 0%-Modell? (Das Steuer-Thema!)

Der größte Haken für Verkäufer in der EU ist, dass Tentary nicht als „Merchant of Record“ agiert. Das bedeutet, du verkaufst direkt an deine Kunden und bist selbst für die korrekte Berechnung und Abfuhr der Mehrwertsteuer (VAT) verantwortlich. Beim Verkauf an Privatkunden in anderen EU-Ländern musst du das komplexe VAT MOSS-Verfahren (One-Stop-Shop) selbst abwickeln. Plattformen, die Provision nehmen (wie Digistore24), nehmen dir diesen Aufwand ab.

An wen verkaufe ich (Merchant of Record)?

Du bist der Verkäufer (Merchant of Record). Der Kaufvertrag kommt direkt zwischen dir und deinem Kunden zustande. Tentary stellt nur die technische Infrastruktur (das Schaufenster und den Checkout-Link) zur Verfügung.

Welche Zahlungsanbieter werden unterstützt?

Tentary setzt auf eine direkte Integration mit Stripe und PayPal. Du musst deine eigenen Konten bei diesen Anbietern mit Tentary verknüpfen. Die Einnahmen landen dann auch sofort und direkt auf deinen Konten.

Für welche Produkttypen ist Tentary geeignet?

Perfekt für alle Arten von digitalen Produkten: E-Books (PDFs), Online-Kurse (Videos), Design-Vorlagen (z.B. für Figma oder Canva), Presets (z.B. für Lightroom), Software-Lizenzen, Zip-Dateien, Audio-Dateien und mehr.

Wie bekomme ich mein Geld?

Sofort. Da der Kunde direkt über dein verknüpftes Stripe- oder PayPal-Konto bezahlt, geht das Geld (abzüglich der Stripe/PayPal-Gebühr) ohne Umwege direkt auf dein Konto. Tentary ist nicht zwischengeschaltet.

Dominik Reuter

Dominik Reuter

Ich verbinde akademisches Fundament (B.Sc. E-Commerce, THWS Würzburg-Schweinfurt) mit echter Praxis-Erfahrung. Durch eigene Launches und die Arbeit mit Top-Marken verstehe ich die Herausforderungen moderner Webshops – von der UX bis zum Fulfillment. Datengetrieben, strategisch, umsetzungsstark.