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Was ist Drittanbieter-Software?

Drittanbieter-Software ist von einem externen Hersteller – einem Dritten – entwickelte Software. Sie stammt nicht vom Primäranbieter der Hardware oder des Betriebssystems, auf dem sie läuft, und ist keine native Anwendung desselben. Der Begriff betont die externe Herkunft. Ihr Hauptzweck ist die Erweiterung der Systemfunktionalität oder die Bereitstellung spezialisierter Lösungen, die vom Hauptanbieter nicht abgedeckt werden.

Bedeutung, Nutzung und Kontext:

Diese breite Kategorie umfasst Mobile Apps, Browser-Erweiterungen, Treiber für externe Hardware und Unternehmenslösungen (z.B. ERP/CRM-Systeme). Der Hauptnutzen liegt in der Flexibilität zur Systemanpassung und dem Zugriff auf innovative Funktionen. Nutzer profitieren von enormer Vielfalt. Wichtig sind jedoch Kompatibilität, Sicherheit, Datenschutz und der Support des externen Entwicklers, da der Primäranbieter hierfür nicht zuständig ist.

Relevanz im deutschen Sprachraum

Im deutschen Sprachraum ist "Drittanbieter-Software" ein gängiger, klar verständlicher Terminus zur präzisen Kennzeichnung der Software-Herkunft. "Fremdsoftware" wird gelegentlich synonym genutzt, ist aber weniger präzise. Die Unterscheidung ist essentiell für Lizenzierung, Gewährleistung und besonders die Sicherheitsbewertung. Deutsche Anwender schätzen die Flexibilität und die Optimierungsmöglichkeiten. Eine sorgfältige Prüfung des Anbieters, der Kompatibilität und des Datenschutzes ist Standard.

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