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Workflow-Management

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Workflow-Management bezeichnet die umfassende Planung, Steuerung, Überwachung und Optimierung von Arbeitsabläufen oder Geschäftsprozessen innerhalb einer Organisation. Das Kernziel ist es, wiederkehrende Aufgaben und deren Abfolge effizienter, transparenter und fehlerfreier zu gestalten. Es legt detailliert fest, welche Schritte in welcher Reihenfolge von welchen Personen oder Systemen unter welchen Bedingungen ausgeführt werden müssen, um ein definiertes Ergebnis zu erzielen.

Die Verwendung von Workflow-Management zielt darauf ab, manuelle Eingriffe zu minimieren und Prozesse, wo immer möglich, zu automatisieren. Dies geschieht oft mithilfe von Workflow-Management-Systemen (WFMS), speziellen Softwarelösungen. Diese Systeme ermöglichen es, Abläufe visuell darzustellen, Aufgaben automatisch an die nächste Bearbeitungsstation weiterzuleiten, Fristen zu überwachen und den gesamten Fortschritt lückenlos zu protokollieren. Sie dienen als zentrale Plattform für die Definition, Ausführung und Kontrolle von Workflows.

Im Kontext deutscher Unternehmen ist Workflow-Management ein essenzieller Bestandteil der digitalen Transformation und der Strategie zur Steigerung der operativen Exzellenz. Es findet branchenübergreifend Anwendung in vielfältigen Bereichen. Typische Beispiele sind die Rechnungsbearbeitung und -freigabe, das Onboarding neuer Mitarbeiter, die Bearbeitung von Anfragen im Kundenservice oder die Verwaltung von Support-Tickets in der IT-Serviceverwaltung. Der Fokus liegt auf der Standardisierung und Harmonisierung von Prozessen, was zu einer deutlichen Senkung der Betriebskosten, einer erheblichen Verkürzung von Durchlaufzeiten und einer nachhaltigen Verbesserung der Service- und Produktqualität führt. Zudem schafft es umfassende Transparenz über den aktuellen Status jedes Prozesses und ermöglicht eine gezielte Prozessanalyse und -optimierung.

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