Was ist CPM? Definition und Berechnung
CPM steht für Cost per Mille, im Deutschen Tausend-Kontakt-Preis. Die Kennzahl gibt an, was dich tausend Anzeigen-Einblendungen kosten, unabhängig davon, ob jemand klickt. Sie ist das übliche Abrechnungsmodell für Reichweiten- und Awareness-Kampagnen, etwa auf Meta-Plattformen oder im Google Display Netzwerk.
Die Berechnung: Werbeausgaben geteilt durch Impressionen, multipliziert mit 1.000. Kostet eine Kampagne 300 Euro bei 100.000 Einblendungen, liegt der CPM bei 3 Euro.
Wann sich die Abrechnung nach Impressionen lohnt
CPM passt, wenn dein Ziel Sichtbarkeit ist und nicht der sofortige Klick, etwa bei einem Produktlaunch oder beim Aufbau einer Marke. Es passt auch dann, wenn deine Anzeige eine hohe Klickrate erreicht: Bei starker Kreation zahlst du über CPM effektiv weniger pro Klick als über eine reine Klickabrechnung.
Zusammenhang mit CPC und Klickrate
CPM, CTR und CPC hängen rechnerisch zusammen. Der effektive Klickpreis ergibt sich aus dem CPM geteilt durch die Zahl der Klicks pro tausend Einblendungen. Ein CPM von 6 Euro bei einer Klickrate von 2 Prozent bedeutet 20 Klicks je tausend Einblendungen und damit 30 Cent pro Klick.
Steigt dein CPM, ist das nicht zwingend ein Problem. Plattformen liefern Anzeigen an wertvollere Zielgruppen teurer aus. Entscheidend bleibt, was am Ende an Umsatz herauskommt, also ROAS oder Deckungsbeitrag nach Werbekosten.
« Zurück zum Glossar-Index