Was ist Affiliate-Marketing? Definition
Affiliate-Marketing ist ein Vertriebsmodell, bei dem Partner Produkte bewerben und dafür eine Provision erhalten, wenn über ihre Empfehlung ein Verkauf zustande kommt. Der Händler zahlt also erst im Erfolgsfall, nicht für die Einblendung.
Die Zuordnung erfolgt über einen personalisierten Link mit Kennung. Kommt darüber ein Kauf zustande, wird er dem Partner gutgeschrieben.
Abrechnungsmodelle
Am verbreitetsten ist die Vergütung pro Verkauf, meist als Prozentsatz vom Warenwert. Daneben gibt es die Vergütung pro Lead, etwa für eine Newsletter-Anmeldung, und Mischformen mit Fixbetrag je Neukunde.
Entscheidend ist die Cookie-Laufzeit: Sie bestimmt, wie lange nach dem Klick ein Kauf noch dem Partner zugerechnet wird. Übliche Zeiträume reichen von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.
Netzwerke und eigene Programme
Große Programme laufen über Netzwerke wie Awin oder Tradedoubler, die Tracking, Abrechnung und Partnerverwaltung übernehmen und dafür Gebühren erheben. Alternativ lassen sich eigene Programme über Shop-Erweiterungen betreiben, was günstiger ist, aber die Partnergewinnung dir überlässt.
Kennzeichnungspflicht
Werbung muss als solche erkennbar sein. Für Affiliate-Links bedeutet das eine klare Kennzeichnung an der Stelle, an der der Link steht, nicht nur in einem allgemeinen Hinweis im Impressum. Üblich sind ein Sternchen mit Erläuterung oder ein deutlicher Hinweis vor dem Link.
Technisch sollten Affiliate-Links zusätzlich mit dem Attribut rel=“sponsored“ versehen werden. Google verlangt diese Auszeichnung für bezahlte Links; fehlt sie, kann das als Verstoß gegen die Spam-Richtlinien gewertet werden.
Dieser Eintrag erklärt den Begriff und ersetzt keine Rechtsberatung.
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