Was ist E-E-A-T? Definition
E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, auf Deutsch Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Das Konzept stammt aus Googles Richtlinien für Qualitätsbewerter, die die Ergebnisse von Suchalgorithmen beurteilen.
Das zusätzliche E für Experience kam 2022 hinzu und zielt auf eigene, unmittelbare Erfahrung mit einem Thema oder Produkt.
Kein direkter Rankingfaktor
E-E-A-T ist kein Wert, der berechnet und als Signal verarbeitet wird. Es beschreibt, woran menschliche Bewerter gute Inhalte erkennen sollen. Die Algorithmen versuchen, dieses Urteil über messbare Signale anzunähern. Für die Praxis heißt das: Es gibt keine Stellschraube, die sich direkt bedienen lässt.
Besonderes Gewicht hat der Maßstab bei Themen, die Gesundheit, Finanzen oder Sicherheit betreffen, in den Richtlinien als Your Money or Your Life bezeichnet.
Was Shops und Ratgeberseiten konkret tun können
Wirksam ist alles, was Herkunft und Belastbarkeit von Inhalten belegt: namentlich gekennzeichnete Autoren mit nachvollziehbarem Hintergrund, ein vollständiges Impressum, transparente Angaben zu Testverfahren, Datum der letzten Aktualisierung und Verweise auf überprüfbare Quellen.
Bei Produkttests zählt Erfahrung besonders: eigene Fotos, konkrete Messwerte und benannte Schwächen wirken glaubwürdiger als eine Zusammenfassung fremder Angaben. Ebenso gehören Kennzeichnungen dazu, etwa bei Affiliate-Marketing.
Zusammenhang mit KI-Antworten
Dieselben Merkmale wirken auch bei Generative Engine Optimization. Systeme, die Antworten aus Quellen zusammensetzen, bevorzugen Inhalte mit klarer Urheberschaft und überprüfbaren Angaben, weil sich diese leichter belegen lassen.
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