Coachy im Test: Die einfachste Kursplattform für deinen Online-Kurs?

von Dominik Reuter | Juli 2, 2026

Coachy im Test 2026 – deutsche KursplattformDu hast Wissen, das andere weiterbringt – einen Kurs, ein Coaching-Programm, eine Anleitung. Aber sobald es ans Technische geht, wird’s zäh: Wo hostest du die Videos? Wie baust du einen geschützten Mitgliederbereich? Und ist das Ganze überhaupt DSGVO-konform? Genau hier setzt Coachy an – eine deutschsprachige Kursplattform, die verspricht, dass du ohne Technik-Wissen in kurzer Zeit deine eigene Online-Akademie aufbaust. In diesem ehrlichen Test schauen wir, was Coachy 2026 wirklich kann, was es kostet – und für wen es sich lohnt.

TL;DR: Coachy in 30 Sekunden

  • Was es ist: Coachy ist eine deutschsprachige Kursplattform & Mitgliederbereich-Software für Coaches und Kursersteller im DACH-Raum – bewusst einfach gehalten, DSGVO-konform mit EU-Hosting.
  • Preise (zzgl. MwSt., jährlich): Premium 35 €/Mon., Deluxe 65 €, Enterprise 195 €. 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
  • Für wen: Ein No-Brainer für nicht-technische Einzel-Creator, die schnell und rechtssicher einen sauberen Mitgliederbereich auf Deutsch wollen.
  • Der Haken: Coachy hat kein eigenes Zahlungssystem (Verkauf läuft über Digistore24/CopeCart), das günstige Premium-Paket ist stark abgespeckt, und für Funnels/Skalierung gibt es stärkere Alternativen.

💡 Ehrlichkeits-Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * markiert). Wirst du darüber Kunde, erhalten wir eventuell eine Provision – für dich bleibt der Preis gleich. Unsere Einschätzung bleibt unabhängig: Wir sagen dir auch klar, wo Coachy schwächelt und wann eine Alternative besser passt.


Was ist Coachy überhaupt?

Coachy ist eine cloudbasierte Kurs- und Mitgliederbereich-Plattform für Coaches, Trainer, Kursersteller und Unternehmen. Auf Deutsch: Software, mit der du ohne Programmierkenntnisse Online-Kurse, Coaching-Programme und geschützte Mitgliederbereiche erstellst und verkaufst. Das Kernversprechen laut Anbieter: „Erstelle deine eigene Lernplattform – die einzige Software, die du brauchst.“ Der große Fokus liegt auf Einfachheit und dem deutschsprachigen Markt.

Ein Punkt, den viele „Made in Germany“-Aussagen verschweigen und den wir ehrlich einordnen: Betreiber ist die Coachy OOD mit Sitz in Sofia, Bulgarien (Geschäftsführer: Dennis Spohr, gegründet 2017). Es ist also keine deutsche „Coachy GmbH“. Das Produkt, der Support und die Ausrichtung sind aber klar deutschsprachig und auf den DACH-Raum zugeschnitten, und die Daten liegen laut Anbieter auf EU-Servern. Auf Trustpilot steht Coachy mit 4,8 von 5 („Hervorragend“) sehr gut da.

Für wen ist Coachy gedacht?

Zielgruppe Typischer Use Case
Coaches & Trainer Coaching-Programme mit geschütztem Mitgliederbereich
Kursersteller Online-Kurse erstellen & über Digistore24 verkaufen
Wissensvermarkter Digitale Produkte, Content-Abos
Unternehmen / HR Mitarbeiterschulung, Onboarding, Blended Learning

Coachy in Aktion: Video-Tutorial

Bevor wir in die Details gehen, siehst du hier ein deutsches Schritt-für-Schritt-Tutorial, das die Kurserstellung in Coachy zeigt – so bekommst du in wenigen Minuten ein Gefühl für die Bedienung:

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Weitere Informationen

Video: „Coachy Tutorial: Onlinekurs erstellen | Schritt für Schritt“ (Kanal: Online Toolkiste). Es zeigt den grundsätzlichen Ablauf – einzelne Menüs können sich seit dem Upload leicht geändert haben.


Coachy Funktionen im Überblick

Coachy deckt alles ab, was du für einen professionellen Mitgliederbereich brauchst – hält sich aber bewusst schlank.

  • Kurs-Builder mit eigenem Hosting: Videos, Audios und Downloads lädst du direkt auf die Coachy-Server (DSGVO-konform in der EU); alternativ kannst du YouTube/Vimeo einbetten.
  • Mitgliederverwaltung: manuelle Anlage, CSV-Import und 1:1-Freischaltung – du bestimmst, wer welchen Inhalt wann sieht. Mitgliederzahl in allen Paketen unbegrenzt.
  • Drip-Content: zeitgesteuerte, sequenzielle Freischaltung von Lektionen (schon im Premium-Paket).
  • Tests & Zertifikate: Quizze und Abschluss-Zertifikate – allerdings erst ab Deluxe.
  • Community light: Kommentare unter Inhalten plus Verlinkung deiner Facebook-/Slack-Gruppe. Ein vollwertiges internes Forum gibt es nicht.
  • Eigene App (PWA): Coachy bietet eine White-Label-Web-App zum „Zum-Home-Bildschirm-Hinzufügen“ mit eigenem Icon & Namen – aber keine native App im Apple App Store oder Google Play Store.
  • Design & Landingpages: Farben, Schriften, Logo anpassbar plus Landingpage-Builder 2.0. Eigene Domain erst ab Deluxe (einmalig 25 € Einrichtung).
  • Automationen & E-Mail: 12 Ereignisse (z. B. Zugang erhalten, Lektion abgeschlossen, x Tage inaktiv) setzen Tags in deinem E-Mail-Tool. Native Anbindungen: KlickTipp, Quentn, GetResponse, CleverReach, Mailchimp, ActiveCampaign, Brevo.

💡 Gut zu wissen: Viele der stärkeren Funktionen (eigene Domain, Upsells/Downsells, Zertifikate, Zapier/Make, eigenes SMTP) sind erst ab dem Deluxe-Paket freigeschaltet. Das günstige Premium ist eher ein Einstiegspaket.


Was kostet Coachy? Preise 2026 im Klartext

Coachy hat drei Pakete. Die Werbepreise gelten bei jährlicher Zahlung (rund 2 Freimonate); bei monatlicher Zahlung wird es teurer. Alle Preise zzgl. MwSt.

Paket Jährlich (pro Monat) Monatlich Für wen & Limits
Premium 35 € 42 € Einstieg, 1 Kurs; ohne eigene Domain, Zertifikate, Upsells
Deluxe (Empfehlung) 65 € 78 € 3–5 Kurse, eigene Domain, Zertifikate, Upsells, Zapier/Make
Enterprise 195 € 234 € unbegrenzte Kurse, Livestreams, Mitarbeiter-Rollen, Priority-Support

Mitglieder und Speicherplatz sind in allen Paketen unbegrenzt. Zusätzliche Kurse kosten je nach Paket ca. 8–9 €/Monat, die Einrichtung einer eigenen Domain einmalig 25 € zzgl. MwSt. Es gibt eine 30-tägige kostenlose Testphase ohne Kreditkarte. Preise können sich ändern – maßgeblich ist die offizielle Preisseite.

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Zahlungen: So verkaufst du mit Coachy

Ein wichtiger Punkt, den du vorher wissen musst: Coachy hat kein eigenes Zahlungssystem. Für den Verkauf koppelst du einen externen Zahlungsanbieter an – nativ unterstützt werden Digistore24 und CopeCart. Weitere Anbieter (PayPal, Stripe, Shopify, WooCommerce, ablefy) laufen über Zapier/Make, das aber erst ab Deluxe verfügbar ist.

Für die meisten DACH-Kursersteller ist das kein Nachteil, sondern sogar praktisch: Digistore24 übernimmt als „Reseller“ die komplette Zahlungsabwicklung inklusive Rechnungen, Umsatzsteuer und – falls gewünscht – einem eigenen Affiliate-Programm für deinen Kurs. Du verkaufst also über Digistore24 und lieferst den Kurs automatisch über Coachy aus. Wenn du Coachy testen willst, geht das direkt über Digistore24:

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Coachy & DSGVO: Wie „deutsch“ ist es wirklich?

Für den DACH-Markt ist Datenschutz oft das Kaufargument – und hier punktet Coachy grundsätzlich:

  • EU-Hosting & DSGVO: Coachy speichert Daten nach eigenen Angaben innerhalb der EU und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) direkt im Account bereit. Ein kostenloser Impressums-/Datenschutz-Generator ist integriert.
  • Sicherheit: Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine Begrenzung gleichzeitig eingeloggter Geräte (Schutz gegen Account-Sharing).
  • Ehrliche Einordnung: Ein Serverstandort explizit in Deutschland ist offiziell nicht belegt – die Daten liegen „in der EU“. Betreiber ist die Coachy OOD in Bulgarien. Für die allermeisten Anwendungsfälle ist EU-Hosting + AV-Vertrag völlig ausreichend; wenn du „Server in Deutschland“ brauchst, frag das aktiv beim Support nach.

Für wen ist Coachy ein No-Brainer – und für wen nicht?

✅ Das ist DEIN Tool, wenn …

  • … du nicht technikaffin bist und schnell einen sauberen, professionellen Mitgliederbereich willst.
  • … dir deutscher Support & DSGVO wichtig sind.
  • … du einen oder wenige Kurse anbietest und über Digistore24/CopeCart verkaufst.
  • … du das Ganze ohne Risiko testen willst – 30 Tage gratis, keine Kreditkarte.

🚫 Schau dir lieber Alternativen an, wenn …

  • … du aggressive Sales-Funnels und tiefes E-Mail-Marketing aus einer Hand brauchst (→ Kajabi, ablefy).
  • … du ein integriertes Zahlungssystem ohne Drittanbieter willst (→ ablefy/elopage).
  • … du viele Kurse zum Flatrate-Preis skalieren willst (→ Mentortools „alles inklusive“).
  • … dir maximale Design-Freiheit und ein großes App-Ökosystem wichtig sind.

Was Nutzer sagen: Stärken & Kritik

Coachy wird auf Trustpilot mit 4,8/5 bewertet (rund 260 Bewertungen, ~96 % mit 4–5 Sternen). Andere Portale wie OMR Reviews, Capterra oder G2 haben aktuell keine belastbare Bewertungsbasis – Trustpilot ist die aussagekräftigste Quelle.

👍 Was Nutzer loben

  • Einfachheit: „super einfaches Tool“, auch für technische Laien in Minuten startklar.
  • Deutscher Support: der am häufigsten genannte Pluspunkt – schnell, kompetent, ohne Sprachbarriere.
  • DSGVO & EU-Hosting: zentrales Kaufargument für DACH-Kunden.

👎 Wo es hakt

  • Kein eigener Zahlungsanbieter: Verkauf nur über Digistore24/CopeCart – anders als bei ablefy/elopage.
  • Premium ist stark abgespeckt: keine eigene Domain, keine Zertifikate, keine Upsells – für vieles brauchst du Deluxe.
  • 25 €-Domain-Einrichtungsgebühr: in dieser Preisklasse von manchen als unnötig kritisiert.
  • Design & technische Details: Anpassung teils als „clunky“ empfunden, nur Einzel-Datei-Upload (kein Massen-Uploader).

Coachy vs. Alternativen

Tool Preis (ca.) Unterschied zu Coachy
Mentortools 49 €/Mon. flat „alles inklusive/unbegrenzt“ zum Einheitspreis – besser zum Skalieren vieler Kurse
Memberspot ab 39 €/Mon. stärkerer Fokus auf Design, Performance & Skalierung
ablefy (ex-elopage) ab 39 €/Mon. + Gebühren Kursplattform und eigener Zahlungsanbieter – all-in-one, aber komplexer
Kajabi ab ~199 $/Mon. Marketing-/Funnel-Gigant, aber teuer, englisch & nicht out-of-the-box DSGVO

Kurzfazit: Coachy gewinnt bei Einfachheit, deutschem Support und DSGVO. Willst du viele Kurse flat skalieren, ist Mentortools die naheliegendste Alternative – wir haben es hier ausführlich getestet. Für integrierte Zahlungen & Funnels lohnt der Blick auf ablefy.


Coachy SWOT auf einen Blick

Stärken

  • Extrem einfache Bedienung, schnell startklar
  • Gelobter deutscher Support
  • DSGVO-konform, EU-Hosting, AV-Vertrag inklusive
  • Unbegrenzte Mitglieder & Speicher in allen Paketen
Schwächen

  • Kein eigenes Zahlungssystem
  • Premium stark abgespeckt, viele Features erst ab Deluxe
  • 25 €-Domain-Gebühr, kein Massen-Upload
  • Nur PWA statt nativer App; Design-Limits
Chancen

  • Wachsender Markt für Online-Kurse & Coaching
  • DSGVO als starkes Kaufargument im DACH-Raum
  • Neue Features wie „Coachy AI“
Risiken

  • Starker Wettbewerb (Mentortools, Memberspot, ablefy)
  • Betreiber sitzt in Bulgarien, nicht in Deutschland
  • Kurs-Limits bremsen größere Akademien

Fazit: Lohnt sich Coachy?

Ja – für die richtige Zielgruppe. Wenn du ein nicht-technischer Coach oder Kursersteller im DACH-Raum bist und schnell, rechtssicher und ohne Frust einen professionellen Mitgliederbereich willst, ist Coachy eine der einfachsten und sympathischsten Lösungen am Markt. Der deutsche Support und die DSGVO-Konformität sind echte Argumente.

Zwei Dinge solltest du realistisch sehen: Erstens brauchst du für Verkäufe Digistore24 oder CopeCart – ein eigenes Zahlungssystem gibt es nicht. Zweitens ist das günstige Premium-Paket ein Einstieg; für Zertifikate, eigene Domain und Automationen landest du schnell bei Deluxe. Wer viele Kurse flat skalieren oder aggressive Funnels bauen will, ist mit Mentortools bzw. Kajabi/ablefy besser bedient.

Unsere Empfehlung: Nutze die 30 Tage kostenlos, bau deinen ersten Kurs und prüfe, ob dir die Einfachheit den Preis wert ist. Du gehst kein Risiko ein.

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Häufige Fragen zu Coachy (FAQ)

Was kostet Coachy?
Coachy hat drei Pakete (zzgl. MwSt.): Premium 35 €/Monat, Deluxe 65 €/Monat und Enterprise 195 €/Monat bei jährlicher Zahlung. Bei monatlicher Zahlung sind es 42 €, 78 € bzw. 234 €. Mitglieder und Speicher sind überall unbegrenzt; zusätzliche Kurse und die eigene Domain (einmalig 25 €) kosten extra.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Ja. Coachy bietet eine 30-tägige kostenlose Testphase – ohne Kreditkarteneingabe. Zusätzlich gibt es laut Testportalen eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Damit kannst du die Plattform in Ruhe ausprobieren, bevor du dich festlegst.
Ist Coachy DSGVO-konform?
Ja. Coachy speichert die Daten nach eigenen Angaben innerhalb der EU, stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) im Account bereit und bietet Sicherheitsfeatures wie 2-Faktor-Authentifizierung. Ein Serverstandort explizit in Deutschland ist offiziell nicht bestätigt (Betreiber ist die Coachy OOD in Bulgarien), EU-Hosting ist aber gegeben.
Kann ich mit Coachy direkt Zahlungen einziehen?
Nicht direkt – Coachy hat kein eigenes Zahlungssystem. Für den Verkauf koppelst du Digistore24 oder CopeCart an (nativ unterstützt); weitere Anbieter wie PayPal oder Stripe laufen über Zapier/Make (ab Deluxe). Digistore24 übernimmt dabei die komplette Abwicklung inklusive Rechnungen und optionalem Affiliate-Programm.
Coachy oder Mentortools – was ist besser?
Beide sind einfache deutsche Kursplattformen. Coachy setzt auf gestaffelte Pakete und ist besonders einsteigerfreundlich, braucht aber Digistore24/CopeCart zum Verkaufen. Mentortools bietet einen Flatrate-Preis (ca. 49 €/Monat) mit „allem inklusive/unbegrenzt“ und eignet sich dadurch besser, wenn du viele Kurse skalieren willst. Für den Einstieg mit ein bis wenigen Kursen ist Coachy oft günstiger.
Gibt es eine Coachy-App?
Coachy bietet eine White-Label-App als PWA (Progressive Web App): Deine Mitglieder fügen die Lernplattform per „Zum Home-Bildschirm hinzufügen“ wie eine App hinzu – mit deinem eigenen Icon und Namen. Eine klassische native App im Apple App Store oder Google Play Store gibt es aber nicht.

Dominik Reuter

Dominik Reuter

Ich verbinde akademisches Fundament (B.Sc. E-Commerce, THWS Würzburg-Schweinfurt) mit echter Praxis-Erfahrung. Durch eigene Launches und die Arbeit mit Top-Marken verstehe ich die Herausforderungen moderner Webshops – von der UX bis zum Fulfillment. Datengetrieben, strategisch, umsetzungsstark.