🔄 Zuletzt aktualisiert am 6. Juli 2026
GetMyInvoices in 30 Sekunden
- Was es ist: Ein Belegsammler & Dokumentenmanagement-Hub aus Kassel (fino-Gruppe), der Rechnungen automatisch aus über 10.000 Portalen einsammelt und an deine Buchhaltung weiterreicht. Kein vollwertiges Buchhaltungstool.
- Für wen: Online-Händler und Selbstständige, die Belege von vielen Lieferanten, SaaS-Diensten und Marktplätzen (Amazon, Shopify & Co.) automatisch zusammenführen wollen.
- Stärke: Riesige Portal-Abdeckung inkl. 2FA-Automatisierung, direkte Anbindung an DATEV, lexoffice, sevDesk, BuchhaltungsButler & 100+ Tools, GoBD-konform, deutsche Server (ISO 27001).
- Preis: 5 Tarife ab 19 €/Monat (netto) bis 179 € (Advanced), 5 % Rabatt bei Jahreszahlung, kein Gratis-Tarif – aber unverbindlich testbar.
- Ehrlich: Rechnet sich erst ab einem gewissen Belegvolumen; wer nur 5–10 Belege im Monat hat, ist mit einer günstigeren Lösung besser bedient.
- Direkt testen: GetMyInvoices kostenlos testen*
Kennst du das Montagmorgen-Gefühl? Du loggst dich nacheinander bei Amazon, Google Ads, Meta, DHL und Shopify ein, nur um die PDF-Rechnungen für deinen Steuerberater herunterzuladen. Dieser Prozess ist nicht nur nervig, er kostet dich Zeit, die du besser in dein Business steckst – und im schlimmsten Fall vergisst du einen Beleg und verlierst durch den entgangenen Vorsteuerabzug bares Geld.
GetMyInvoices verspricht, genau dieses Chaos zu beenden: Die Software sammelt deine Belege vollautomatisch ein und leitet sie an dein Buchhaltungssystem weiter. Wir haben uns angeschaut, was das Tool 2026 wirklich kann, was es kostet – und für welchen Händler es sich lohnt.
Unsere Bewertung: 4,3 / 5
Der Belegsammler-Standard: holt Rechnungen aus über 10.000 Portalen automatisch ab und liefert sie an deine Buchhaltung – lohnt sich ab einem ordentlichen Belegvolumen.
| Portal-Abdeckung (10.000+) | ★★★★½ 4,7 |
| Automatisierung | ★★★★½ 4,6 |
| Bedienung | ★★★★☆ 4,2 |
| Preis-Leistung | ★★★½☆ 3,8 |
| Integrationen | ★★★★☆ 4,4 |
Was ist GetMyInvoices – und was nicht?
Damit keine falschen Erwartungen entstehen, zuerst die wichtigste Einordnung: GetMyInvoices ist ein Rechnungs- und Belegmanagement-Tool – also ein Aggregator, der Belege einsammelt, per KI ausliest, archiviert und exportiert. Es ist kein Buchhaltungsprogramm: Du machst damit keine EÜR, keine USt-Voranmeldung und keinen Jahresabschluss. Das erledigt weiterhin dein Buchhaltungstool (z. B. Lexware Office oder BuchhaltungsButler) oder dein Steuerberater.
Der Anbieter ist die GetMyInvoices GmbH aus Kassel (Teil der Fintech-Gruppe fino). Alle Daten liegen in deutschen, ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren, das Tool ist GoBD-konform und DSGVO-gerecht – ein wichtiger Vertrauensfaktor für deutsche Händler und ihre Steuerberater.
Die Sourcing-Maschine: über 10.000 Portale im Griff
Der größte Vorteil von GetMyInvoices ist die schiere Masse an Anbindungen. Mit Zugriff auf über 10.000 Online-Portale weltweit gibt es kaum einen Dienstleister, den die Software nicht kennt. Egal ob Logistikportale, Telko-Anbieter oder internationale SaaS-Tools – die Bots von GetMyInvoices loggen sich turnusmäßig ein und ziehen die neuesten Belege. Ergänzend scannt das Tool dein E-Mail-Postfach nach Rechnungen und du kannst Papierbelege per Scan-App (iOS/Android) fotografieren.
Ein echtes Highlight ist der Umgang mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Viele Tools scheitern daran – GetMyInvoices kann Abfragen über Authenticator-Apps automatisieren, sodass du nach der Ersteinrichtung kaum noch manuell eingreifen musst.
💡 Pro-Tipp für Amazon-Händler: Marketplace-Rechnungen von Drittanbietern sind oft ein Graus. GetMyInvoices kann fehlende Belege bei Amazon-Drittanbietern sogar aktiv anfordern, falls sie nicht automatisch bereitgestellt werden – das rettet dir im Zweifel den Vorsteuerabzug.
GetMyInvoices für E-Commerce: Belege einsammeln, wo sie entstehen
Für Online-Händler ist der spannendste Teil, wo die Belege herkommen. GetMyInvoices deckt beide Seiten ab:
- Eingangsrechnungen von deinen Lieferanten, Tools und Werbeplattformen (Amazon, Google Ads, Meta, Shopify-Gebühren, SaaS-Abos) – automatisch abgerufen.
- Ausgangsrechnungen aus deinem Shop: über Plug-ins für Shopware, PrestaShop, OXID, xt:Commerce & Co. werden deine erstellten Rechnungen automatisch ins GetMyInvoices-Konto exportiert.
- Zahlungsdienstleister & Banking: PayPal, Kreditkarten und Bankkonten lassen sich anbinden, sodass Transaktionen mit den passenden Belegen abgeglichen werden.
Unterm Strich landet so jeder Beleg – egal ob vom Marktplatz, Werbekonto oder Lieferanten – automatisch an einem Ort und von dort in deiner Buchhaltung.
Integrationen: das Bindeglied zu deiner Buchhaltung
GetMyInvoices ist als Zulieferer für deine Buchhaltung gedacht und bringt dafür über 100 Integrationen mit. Die wichtigsten für den DACH-Raum:
- DATEV – direkter Austausch von Belegen & Daten mit deinem Steuerberater
- lexoffice / Lexware Office, sevDesk, BuchhaltungsButler, FastBill, Papierkram – Belege wandern direkt ins Buchhaltungstool
- Cloud-Speicher (Dropbox, Google Drive) und DMS/ERP-Systeme
- International: QuickBooks, Xero, Zoho Books
Genau hier liegt der Charme: Du kombinierst GetMyInvoices als „Sammelstelle“ mit dem Buchhaltungstool deiner Wahl – und musst Belege nie wieder von Hand zusammensuchen.
Unser Tipp
Nie wieder Rechnungen manuell suchen
Verbinde deine Portale, Shops und Werbekonten einmal – und lass GetMyInvoices deine Belege automatisch einsammeln. Unverbindlich testen, kostenlos starten.
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★ 4,5/5 auf OMR Reviews (289 Bew.) · 10.000+ Portale · deutsche Server (ISO 27001)
Was kostet GetMyInvoices? Preise 2026
GetMyInvoices bietet fünf Tarife. Der Unterschied liegt vor allem in drei Limits: Dokumente pro Monat, Portal-Verbindungen und Nutzer. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht, du kannst aber unverbindlich testen. Bei jährlicher Zahlung gibt es 5 % Rabatt.
| Tarif | Preis / Monat (netto)* | Dokumente | Portale | Nutzer |
|---|---|---|---|---|
| Essential | ab 19 € | 20 | 5 | 1 |
| Small | ab 39 € | 50 | 10 | 3 |
| Standard | ab 59 € | 80 | 25 | 5 |
| Professional ⭐ beliebtestes | ab 99 € | 200 | 50 | 5 |
| Advanced | ab 179 € | 500 | 100 | 25 |
* Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher USt., Stand: Juli 2026. Maßgeblich sind die tagesaktuellen Angaben auf der GetMyInvoices-Website*.
💡 Preise zuletzt am 6. Juli 2026 direkt beim Anbieter geprüft. Tagesaktuelle Preise findest du immer auf der offiziellen Website.
Für größere Anforderungen gibt es zudem „GetMyInvoices Business“ (Enterprise) ab 499 €/Monat.
Faustregel: Entscheidend ist dein Belegvolumen. Wer nur eine Handvoll Rechnungen im Monat hat, für den ist selbst der Essential-Tarif oft zu viel – der Nutzen entsteht erst, wenn viele Belege aus vielen Quellen zusammenkommen.
GetMyInvoices vs. InvoiceFetcher & Alternativen
Häufig fällt im Vergleich der Name InvoiceFetcher. Beide sammeln Belege, verfolgen aber unterschiedliche Philosophien:
| Kriterium | GetMyInvoices | InvoiceFetcher |
|---|---|---|
| Portal-Abdeckung | > 10.000 (global) | Fokussierte Auswahl (DE-Fokus) |
| Banking-/Zahlungsabgleich | Ja | Eingeschränkt |
| Mobile Scan-App | Ja (iOS/Android) | Web-optimiert |
| Einstiegspreis | ab 19 €/Monat | günstigerer Einstieg |
InvoiceFetcher ist interessant, wenn du ein kleines Budget hast und nur wenige Standardportale abrufen willst. GetMyInvoices spielt seine Stärke bei voller Automatisierung, internationaler Abdeckung und Banking-Abgleich aus. Geht es dir dagegen um die eigentliche Buchhaltung, sind BuchhaltungsButler oder lexoffice die richtige Wahl – und GetMyInvoices die perfekte Zuliefer-Ergänzung dazu.
Bereit für die E-Rechnungspflicht
Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland im B2B-Bereich die E-Rechnung: Der Empfang strukturierter Rechnungen ist bereits Pflicht, die Versandpflichten folgen gestaffelt bis 2028. Reine PDFs reichen dann nicht mehr – Formate wie XRechnung und ZUGFeRD werden Standard. GetMyInvoices verarbeitet diese strukturierten Formate nativ und liest die XML-Daten direkt aus, was die Fehlerquote gegenüber klassischer OCR deutlich senkt.
Zudem unterstützt das System die GoBD: Durch revisionssichere Archivierung und „ersetzendes Scannen“ (mit passender Verfahrensdokumentation) kannst du Papierbelege nach der Digitalisierung vernichten – das spart Zeit und Lagerraum.
Pro & Contra
| ✅ Das spricht dafür | ⚠️ Das solltest du bedenken |
|---|---|
| Riesige Portal-Abdeckung (10.000+) inkl. 2FA-Automatisierung | Keine echte Buchhaltung – nur Belegsammlung/Export |
| 100+ Integrationen (DATEV, lexoffice, sevDesk, BuchhaltungsButler …) | Lohnt erst ab gewissem Belegvolumen; Einstieg ab 19 € |
| Deutsche Server (ISO 27001), GoBD- & DSGVO-konform | Einzelne Portal-Abrufe können mal haken – Einrichtung braucht etwas Zeit |
| E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD) & Scan-App inklusive | Kein dauerhaft kostenloser Tarif |
Fazit: Für wen lohnt sich GetMyInvoices?
GetMyInvoices ist dein Tool, wenn du viele Belege aus vielen Quellen jonglierst – Marktplätze, Werbekonten, SaaS-Abos, Lieferanten – und diese automatisch einsammeln und sauber an deine Buchhaltung oder deinen Steuerberater weitergeben willst. Wer monatlich mehr als 20–30 Belege verarbeitet, hat die Kosten durch die gesparte Zeit meist schnell wieder drin.
Lass eher die Finger davon, wenn du nur eine Handvoll Rechnungen im Monat hast oder ein echtes Buchhaltungsprogramm suchst – dann bist du mit lexoffice oder BuchhaltungsButler besser bedient (die du übrigens mit GetMyInvoices kombinieren kannst).
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FAQ: Häufige Fragen zu GetMyInvoices
Was kostet GetMyInvoices?
Ist GetMyInvoices ein Buchhaltungsprogramm?
Kann ich GetMyInvoices mit DATEV verbinden?
Eignet sich GetMyInvoices für Amazon- und Shopify-Händler?
Ist GetMyInvoices GoBD-konform und sicher?
Was passiert bei Portalen mit 2FA?
