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Eine IP-Adresse (kurz für Internet Protocol-Adresse) ist eine eindeutige numerische Kennung, die jedem Gerät zugewiesen wird, das mit einem Computernetzwerk verbunden ist und das Internet Protocol (IP) zur Kommunikation nutzt. Vergleichbar mit einer Postanschrift im digitalen Raum, dient sie der Identifikation und Lokalisierung von Geräten im Netzwerk.

Ihre Hauptfunktion ist die zielgerichtete Übertragung von Datenpaketen. Gesendete Datenpakete enthalten die Ziel-IP-Adresse, über die Router den Empfänger finden. Ohne sie wäre die Kommunikation zwischen Milliarden von Geräten weltweit unmöglich.

Es gibt zwei Hauptversionen: IPv4 und die neuere IPv6. Letztere wurde eingeführt, um den Bedarf an Adressen zu decken und bietet einen deutlich größeren Adressraum.

Man unterscheidet zwischen öffentlichen und privaten IP-Adressen. Öffentliche Adressen sind weltweit einzigartig und direkt im Internet erreichbar. Private Adressen werden in lokalen Netzwerken (z.B. Heimnetzwerk) genutzt und sind nur dort eindeutig. Ein Router ermöglicht mittels Network Address Translation (NAT) privaten Geräten den Internetzugang.

Zudem gibt es dynamische und statische IP-Adressen. Dynamische Adressen werden Geräten meist über den DHCP-Dienst (Dynamic Host Configuration Protocol) bei jeder Verbindung neu zugewiesen, was die Verwaltung vereinfacht. Statische Adressen bleiben dauerhaft einem Gerät zugewiesen, typischerweise für Server, um deren konstante Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Die IP-Adresse ist somit die Grundlage der gesamten Internetkommunikation und ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen digitalen Welt.

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