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UX Pilot im Test: Revolutioniert diese KI deinen Design-Workflow?

von Dominik Reuter | Sep. 29, 2025

Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2026

UX Pilot Homepage

TL;DR: UX Pilot im Test 2026

UX Pilot ist ein KI-Copilot für UI/UX-Design, der aus Text, Skizzen oder Dokumenten in Minuten Wireframes, hochauflösende Designs und ganze Screen-Flows erzeugt, inklusive Figma-Export, Code-Export und Predictive Heatmaps zur Conversion-Validierung. Laut Anbieter über 1 Mio. Nutzer. Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Plan (80 Credits am Tag, bis zu 13 Screens am Tag, ein Projekt); der Bezahltarif Pro kostet 22 $/Monat (Jahreszahlung, monatlich 29 $) und schaltet Figma- und Code-Export frei. Neu 2026: der Blitz-Modus, das Glide-Designmodell (Oktober 2026), Document-to-Design und Designsystem-as-a-Service. Für Designer, Produktteams und Gründer ein echter Beschleuniger, kein Ein-Klick-Shop-Builder. Preise und Praxis-Durchlauf geprüft am 12. Oktober 2026.

Unsere Bewertung: 4,2 / 5

Beeindruckend schnelle KI-Design-Generierung mit Figma-Integration und Predictive Heatmaps als CRO-Hebel – dank dauerhaft kostenlosem Plan risikofrei testbar. Der Punktabzug: keine Ein-Klick-Integration für Shopsysteme, generierter Code muss manuell implementiert werden.

Design-Generierung & Tempo ★★★★½ 4,6
Predictive Heatmap & CRO ★★★★½ 4,5
Figma- & Code-Export ★★★★½ 4,5
Preis-Leistung ★★★★☆ 4,4
Shop-Integration & Einsteiger-Eignung ★★★☆☆ 3,2

🔍 Bewertet nach unserem 5-Kriterien-Testverfahren – jede Note ist nachrechenbar.

Der „Design-Flaschenhals“: Warum gute Ideen oft auf der Strecke bleiben

Du kennst es: Eine brillante Idee für eine neue App, eine Landingpage oder eine komplexe Software-Oberfläche entsteht im Kopf oder in einer Teamsitzung. Aber der Weg von dieser Idee zu einem klickbaren Prototyp – geschweige denn zu einem fertigen, code-bereiten Design – ist lang, teuer und voller Hürden. Designer sind ausgelastet, die Erstellung von Wireframes dauert Tage und jede kleine Änderung führt zu endlosen Feedbackschleifen. Dieser „Design-Flaschenhals“ bremst Innovation und führt dazu, dass viele gute Ansätze nie das Licht der Welt erblicken.

Was aber, wenn du diesen Prozess um bis zu 80 % beschleunigen könntest? Wenn du von einer einfachen Skizze oder einer Textbeschreibung in Minuten zu einem pixelgenauen, hochauflösenden UI-Design gelangen könntest? Was wäre, wenn eine KI nicht nur das Design für dich erstellt, sondern dir auch direkt vorhersagt, wohin deine zukünftigen Nutzer schauen und klicken werden – noch bevor du einen einzigen Cent in die Entwicklung investiert hast?

Genau das ist das ambitionierte Versprechen von UX Pilot. Es positioniert sich nicht als einfaches Designtool, sondern als umfassende, KI-gestützte Plattform, die den gesamten Workflow von der Konzeption bis zur Übergabe an die Entwicklung beschleunigen soll. Aber ist das nur Hype oder der Beginn einer neuen Ära im UI/UX-Design? Wir haben es für dich tiefgehend analysiert und Preise, Workflow und den Praxis-Durchlauf am 12. Oktober 2026 neu geprüft.

Bereit, deinen Design-Workflow zu beschleunigen?

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Was ist UX Pilot eigentlich? (Die große Einordnung)

Um es klar zu sagen: UX Pilot ist kein Ersatz für professionelle UX/UI-Designer. Es ist vielmehr ein intelligenter Assistent oder „Co-Pilot“, der repetitive und zeitaufwändige Aufgaben im Designprozess automatisiert und beschleunigt. Stell es dir als extrem leistungsstarken Verstärker für Design-Teams, Produktmanager und Gründer vor.

Die Plattform basiert auf einer fortschrittlichen multimodalen KI, die nicht nur Text, sondern auch Bilder und grobe Skizzen versteht. Du kannst eine handgezeichnete Idee abfotografieren und UX Pilot wandelt sie in ein sauberes, bearbeitbares Wireframe um. Diese Fähigkeit, verschiedene Inputs zu verarbeiten und in strukturierte Design-Elemente zu übersetzen, ist der Kern der Technologie.

Der entscheidende Unterschied zu reinen Design-Generatoren liegt in der Integration von Validierungs-Mechanismen. UX Pilot spuckt nicht nur hübsche Bilder aus, sondern bewertet die erstellten Designs auch direkt anhand von erprobten UX-Frameworks und KI-gestützten Vorhersagen (Predictive Heatmaps). Es ist also ein Werkzeug, das nicht nur fragt „Wie soll es aussehen?“, sondern auch direkt eine Antwort auf die Frage „Wird es funktionieren?“ gibt.

Praxis-Durchlauf: So läuft eine UX-Pilot-Session Schritt für Schritt

Das ist der praktische Teil des Tests. Der Durchlauf unten ersetzt das Video, das hier vorher eingebettet war. Ein Video sieht niemand, der die Cookie-Einwilligung ablehnt, und auch Such- und KI-Crawler sehen es nicht. Die Session folgt dem unabhängigen Video-Review des UX-Autors Nick Babich (6:44 Minuten, veröffentlicht am 12. September 2025, also vor dem Glide-Modell): eine Tierklinik-App vom Ein-Satz-Briefing bis zur bearbeitbaren Figma-Datei. Zeiten und Beobachtungen stammen von ihm. Tariflimits, Credit-Angaben und Exportregeln stammen von der Preisseite, der Figma-Plugin-Beschreibung und den Funktionsseiten von UX Pilot, die wir am 12. Oktober 2026 neu geprüft haben.

Testaufbau: Mobile iOS-App für eine Tierklinik mit Tierarzt- und Pflegeterminen. Ziel: ein kompletter, einheitlicher Screen-Flow, den du Stakeholdern zeigen kannst. Nötiger Tarif: Alle Generierungsschritte laufen im Free-Plan (80 Credits am Tag, grob 6 Credits je Screen), der Figma-Export am Ende braucht Pro (22 $/Monat bei Jahreszahlung).

Schritt 1: Design-Datei anlegen und Rahmen setzen (etwa 1 Minute)

Neue Design-Datei anlegen („Pet clinic“), Use Case wählen (hier: High-Fidelity-Designs zur Abstimmung mit Stakeholdern), das aktuelle KI-Modell auswählen, optional das eigene Designsystem aus Figma hochladen, damit die Ausgabe zur Marke passt, und den Screen-Typ festlegen (Mobile statt Web).

Schritt 2: Kontext schreiben

Das Feld „Create context“ nimmt ein Briefing in Alltagssprache, im Test ein einziger Satz: Tierklinik mit Pflegeservice als iOS-App. Du kannst ein PRD oder Dokument und ein Referenzbild anhängen. Beides blieb bewusst weg, um zu sehen, was die KI allein vorschlägt. Je genauer das Briefing, desto passender das Ergebnis.

Schritt 3: Autoflow planen lassen und generieren

Autoflow macht aus dem Kontext eine Liste von Screens mit je einer Kurzbeschreibung, die alle Hauptbereiche der App abdeckt. Die Liste lässt sich vor der Generierung anpassen. Nach dem Klick auf „Generate“ dauerte der komplette Screen-Satz etwa eine Minute; die Screen-Namen entsprachen der Liste in der linken Leiste.

Schritt 4: Ergebnis prüfen

  • Startscreen: saubere Karten, ein klarer Call-to-Action „Book appointment“ oben, ein Raster mit den wichtigsten Services, ein Angebots-Banner, Bereiche „Meine Tiere“ und „Letzte Aktivitäten“, Navigation unten.
  • Konsistenz: alle Screens nutzen dieselben Farben, Schriften und Abstände; der Notfall-Bereich auf dem Kontakt-Screen ist rot und zieht den Blick sofort.
  • Stil: der Services-Screen arbeitet mit Farbverläufen. Insgesamt eine solide erste Iteration, kein fertiges Produkt.

Schritt 5: Mit KI bearbeiten, global und je Abschnitt

Der Buchungs-Screen hatte einen Stepper, aber keine Infos zur Klinik selbst. Ein Global Edit mit dem Prompt „Füge oben einen Abschnitt mit Informationen zur Klinik hinzu“ lieferte eine zweite Version, die über der ersten liegt; du kannst jederzeit zurückwechseln. Ein Section Edit auf der Service-Karte („zeige optional einen Rabatt“) brachte eine dritte Version mit rotem „20 % off“-Badge und angepasstem Preis. Jede Änderung ist eine neue Generierung und dauert Sekunden statt Minuten.

Schritt 6: Nach Figma exportieren und dort fertigstellen

Alle Screens markieren und „Save to Figma“ klicken. In Figma das UX-Pilot-Plugin starten (über 32.000 Installationen, zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026), „Retrieve in Figma“ wählen und die neueste Gruppe laden. Die Übertragung geht schnell, die Screens können aber in anderer Reihenfolge ankommen (der erste Screen war „Meine Tiere“ statt Home) und müssen sortiert werden. Alles kommt als bearbeitbare Ebenen an: Du kannst Auto Layout auf einen Abschnitt legen oder eine Textfarbe für besseren Kontrast ändern.

Ergebnis und worauf du achten musst

  • Ergebnis: ein kompletter, einheitlicher App-Flow in unter 10 Minuten, bereit für Stakeholder-Feedback.
  • Funktioniert gut: Autoflow für ganze User Journeys, Versionsstapel bei Änderungen, bearbeitbare Figma-Ebenen.
  • Aufpassen: Figma- und Code-Export brauchen einen Bezahltarif; Designs aus dem Free-Plan darfst du laut Nutzungsbedingungen nur privat und nicht kommerziell nutzen; die Credit-Kosten je Screen hängen von Modell und Modus ab, und UX Pilot behält sich Änderungen vor.

Videoquelle: Design an Entire App in Minutes with AI | UX Pilot Review von Nick Babich (YouTube, 12. September 2025, englisch). Der UX-Pilot-Link in der Videobeschreibung trägt Influencer-Kampagnen-Tracking, was auf eine bezahlte Kooperation hindeutet; im Video selbst gibt es keinen Sponsoring-Hinweis. Tarifangaben und Bewertung oben sind unsere eigenen.

Die Plattform ist darauf ausgelegt, alle Phasen des Design-Workflows zu unterstützen. Das sind die Kernfunktionen hinter den Schritten oben:

KI-gestütztes Wireframing & Screen Flows (Von der Idee zur Struktur)

Alles beginnt mit dem AI Wireframer. Dieses Werkzeug ist das konzeptionelle Fundament und generiert in Sekunden flexible, logisch aufgebaute Wireframes für Desktop und Mobile. Du kannst ihm eine Textbeschreibung geben („Erstelle ein Dashboard für eine Projektmanagement-App“) oder eine simple Skizze hochladen (Image-to-Wireframe). Die KI erkennt die Elemente und erstellt daraus eine saubere, bearbeitbare Struktur.

Noch mächtiger ist die Screen-Flow-Funktion. Anstatt nur einzelne Screens zu erstellen, generiert die KI hier einen kompletten, zusammenhängenden Ablauf von Bildschirmen. So visualisierst du ganze User Journeys – vom Login über die Account-Erstellung bis zum Checkout – in wenigen Minuten und erkennst frühzeitig strukturelle Probleme in der Nutzerführung.

High-Fidelity Design-Generierung (Von der Struktur zur Ästhetik)

Sobald die Wireframe-Struktur steht, wandelt der Hifi Designer die groben Entwürfe in pixelgenaue, hochauflösende UI-Designs um. Du kannst eine Design-Richtung vorgeben, eine Markenfarbe definieren oder ein Inspirationsbild hochladen (Reference-Based Creation). Die KI extrahiert dann automatisch die passende Ästhetik, die Farbpalette und die Schriftarten und erstellt ein markenkonformes, ansprechendes Design. Der mühelose Wechsel zwischen Dark- und Light-Mode ist ein willkommener Bonus.

Bearbeitung durch Konversation („Chat with Designs“)

Eine der beeindruckendsten Funktionen ist die schnelle Anpassungsfähigkeit. Anstatt mühsam manuelle Änderungen in einem externen Tool vorzunehmen, ermöglicht die KI-gestützte Chat-Schnittstelle blitzschnelle Modifikationen. Du kannst mit deinen Designs buchstäblich „sprechen“, indem du natürliche Sprachbefehle gibst, zum Beispiel:

  • „Ändere den primären Button zu einem leuchtenden Orange.“
  • „Mache die Schriftart der Überschriften größer und serifenlos.“
  • „Füge unter diesem Bild einen Testimonial-Block mit drei Zitaten hinzu.“

Diese sprachbasierte Iteration ist ideal, um Feedback von Nicht-Designern – wie Marketing-Managern oder Produktverantwortlichen – sofort und ohne Reibungsverluste umzusetzen. Der Designprozess wird demokratisiert und beschleunigt.

KI-Technologie zur UX-Optimierung (Der „CRO-Hebel“)

Hier unterscheidet sich UX Pilot fundamental von reinen Design-Generatoren. Es besitzt integrierte Mechanismen zur Design-Validierung, die es zu einem wertvollen Werkzeug für die Conversion-Rate-Optimierung (CRO) machen – noch bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wurde.

Präventive Validierung durch Predictive Heatmaps

Das ist das absolute Alleinstellungsmerkmal für jeden, der datengetrieben arbeitet. Die Predictive-Heatmap-Funktion simuliert mit erstaunlicher Genauigkeit, wohin die Augen eines typischen Nutzers auf deiner generierten Oberfläche wandern würden. Sie sagt voraus, wo der Fokus liegt, wohin gescrollt und wo geklickt wird, und visualisiert „Hot Zones“ und „Dead Weight“ direkt auf deinem Entwurf.

Im E-Commerce-Kontext ist das ein direkter ROI-Faktor: Du siehst sofort, ob dein primärer Call-to-Action („In den Warenkorb“) genug Aufmerksamkeit zieht oder ob wichtige Elemente untergehen – und kannst gegensteuern, bevor du Budget in Entwicklung und Traffic steckst.

Neu 2026: Glide-Modell, Blitz-Modus, Nodey für Figma und Designsystem-as-a-Service

UX Pilot entwickelt sich schnell weiter. Das sind die datierbaren Neuerungen 2026 (Stand 12. Oktober 2026):

  • Glide-Modell (8. Oktober 2026): ein eigenes KI-Modell für Produktdesign, das laut Anbieter „UX Pilot 2.0“ antreibt. Es liefert pro Prompt vier unterschiedliche Design-Richtungen; UX Pilot gibt an, in 1.828 Blindtests auf Platz 1 für Designqualität zu liegen (Herstellerangabe, Prüfer nicht genannt).
  • Blitz-Modus: der Schnellmodus für Screens in rund 12 Sekunden (Herstellerangabe). In früheren Fassungen dieses Tests hieß er bei uns „Flash-Modell“, offiziell gibt es diesen Namen nicht.
  • Nodey (Mai 2026): ein KI-Agent direkt in Figma. Mit Cmd+K öffnen, Briefing, PRD oder Screenshot eingeben, und das Ergebnis kommt als native Figma-Ebenen mit Auto Layout. Kostenlos installierbar.
  • UX Pilot Labs (7. Oktober 2026): 17 kostenlose Browser-Tools mit 276 Presets rund ums Design.
  • Document-to-Design und Reference-Image-to-Design: Briefing-Dokument oder Inspirationsbild hochladen, UX Pilot leitet daraus Screens ab. In allen Tarifen enthalten.
  • Figma-Sync in beide Richtungen, Website-Cloner und Code-Export (HTML, CSS, React, GitHub-Sync): ab dem Pro-Tarif.
  • Designsystem-as-a-Service: Ein Expertenteam baut und pflegt dein Designsystem samt Komponentenbibliothek und Dokumentation, laut Anbieter in der Regel innerhalb von drei Wochen. Nur als Enterprise-Zusatz.

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UX Pilot Preise & Tarife (Stand 12. Oktober 2026)

UX Pilot nutzt ein Abo- und Credit-Modell mit dauerhaft kostenlosem Einstieg. Die Preisseite wurde in der zweiten Jahreshälfte 2026 umgebaut: Den früheren Standard-Tarif gibt es nicht mehr, der Free-Plan füllt sich jetzt täglich auf, und Pro enthält weniger Credits als vorher. Abgerechnet wird in US-Dollar über Stripe. Die Preise unten gelten pro Monat bei Jahreszahlung, der Monatspreis steht in Klammern. Quelle: uxpilot.ai/plans.

Tarif Preis Credits Screens (Anbieterschätzung) Das bekommst du
Free 0 $ 80 am Tag, kein Übertrag bis 13 am Tag 1 Projekt, kein Export. Alle Design-Funktionen inkl. Heatmap, Document-to-Design und Screen-Flows; nur private, nicht kommerzielle Nutzung
Pro (beliebt) 22 $ (29 $) /Monat 750 im Monat bis 125 5 Projekte, Figma- und Code-Export, Website-Cloner, Credit-Nachkauf (verfällt nicht)
Teams 31 $ (39 $) /Nutzer/Monat 900 je Nutzer und Monat, geteilter Pool bis 150 je Nutzer Unbegrenzt Projekte, Figma- und Code-Export, Sitze und Rollen, Echtzeit-Zusammenarbeit, eigene Integrationen, Priority-Support
Enterprise individuell individuell individuell Unbegrenzt Projekte, SSO/SCIM, eigene Datenaufbewahrung, Audit-Logs, KI-Feintuning auf deine Marke, Designsystem-as-a-Service als Zusatz

Gut zu wissen: rund 6 Credits je Standard-Screen (aus den Tariflimits abgeleitet, tiefere Generierungsmodi verbrauchen mehr), keine Erstattung bei Bezahltarifen, und Preise wie Credit-Kosten können sich ändern. Wenn du auf Vergleichsseiten noch einen Standard-Tarif oder „45 Gratis-Credits“ siehst, ist das das alte Modell von vor Mitte 2026.

Für die meisten Solo-Designer und kleinen Teams ist der Pro-Tarif der Sweet Spot: Er schaltet Figma- und Code-Export, den Website-Cloner und den Credit-Nachkauf frei. Wer nur testen will, kommt mit dem kostenlosen Plan und 80 Credits pro Tag erstaunlich weit.

UX Pilot vs. Alternativen

UX Pilot tritt in einem umkämpften Markt an. Die direktesten Konkurrenten sind andere KI-Design-Generatoren wie Uizard und Visily sowie die nativen KI-Funktionen in Figma. Im Vergleich zu Uizard, das sich für schnelle, einfache Prototypen eignet, positioniert sich UX Pilot als professionellere Lösung: Die generierten Designs sind hochwertiger, und Validierungs-Tools wie die Predictive Heatmaps bieten eine strategischere Ebene.

Der größte Trumpf gegenüber reinen Generatoren ist der durchgängige Workflow: von der ersten Idee über Wireframe und HiFi-Design bis zum Figma-/Code-Export und der CRO-Validierung – alles in einem Tool. Wer ohnehin in Figma arbeitet, bekommt mit der nahtlosen Anbindung das Beste aus beiden Welten.

Für wen ist UX Pilot geeignet? (Und für wen nicht?)

Nach unserem Test können wir eine klare Empfehlung aussprechen:

Ein klarer Gewinner für:

  • UX/UI-Designer & Agenturen: Um repetitive Design-Arbeit zu beschleunigen, mehr Ideen in kürzerer Zeit zu testen und die Zusammenarbeit mit Entwicklern zu optimieren.
  • Produktmanager & Gründer: Um schnell Prototypen zu erstellen, Design-Hypothesen mit Heatmaps zu validieren und Stakeholdern visuelle Konzepte zu präsentieren – ohne aufs Design-Team warten zu müssen.
  • Teams, die bereits Figma nutzen: Die nahtlose Integration macht UX Pilot zur perfekten Ergänzung, um den Figma-Workflow mit KI-Power zu beschleunigen.

Wahrscheinlich nicht das richtige Tool für:

  • Kleine Shop-Betreiber oder Anfänger, die eine einfache „Drag-and-Drop“-Lösung zur direkten Anpassung ihres Live-Shops suchen. Hier sind Page Builder wie Replo oder der Standard-Editor oft besser geeignet.
  • Unternehmen ohne Entwicklungsressourcen: UX Pilot generiert zwar Code, aber dieser muss noch manuell in die jeweilige Plattform (z. B. Shopify, WordPress) implementiert werden.

Pro & Contra im Überblick

Pro
– Durchgängiger Workflow: Idee → Wireframe → HiFi → Export
– Predictive Heatmaps für CRO-Validierung
– Nahtlose Figma-Integration (Import & Export)
– Blitz-Modus für schnelle Varianten (laut UX Pilot rund 12 Sekunden je Screen)
– Dauerhaft kostenloser Plan zum Testen
– Kostenloser Plan mit 80 Credits am Tag, Pro ab 22 $/Monat (jährlich)
Contra
– Keine Ein-Klick-Integration für Shopify/WooCommerce
– Generierter Code muss manuell implementiert werden
– Credit-Limits je Tarif (intensive Nutzung kostet)
– Kein Ersatz für echte Usability-Tests
– Free-Plan nur für private, nicht kommerzielle Nutzung; keine Erstattung bei Bezahltarifen
– Für reine Anfänger ohne Dev-Ressourcen zu mächtig

Grenzen: die E-Commerce-Integrationslücke

Obwohl UX Pilot exzellent in der Design-Generierung und -Validierung ist, liegt die größte Herausforderung im klassischen E-Commerce in der fehlenden direkten Plattform-Integration. Es gibt (noch) keine „Ein-Klick“-Plugins für Shopify, WooCommerce oder andere Shopsysteme.

Das bedeutet: UX Pilot ist ein Werkzeug zur Generierung von „Assets“ (Designs & Code), nicht zur direkten Modifikation deines Live-Shops. Der generierte HTML/CSS-Code muss von einem Entwickler in die jeweilige Template-Sprache (z. B. Liquid bei Shopify) übersetzt und implementiert werden. Für Headless-Commerce oder Custom-Shops bleibt der Vorteil des schnellen Code-Exports hingegen voll erhalten.

Fazit: Lohnt sich UX Pilot?

UX Pilot ist ein beeindruckend leistungsstarkes Werkzeug, das die Geschwindigkeit und die datengestützte Qualität von UX/UI-Designs signifikant steigert. Der Wert liegt nicht nur in der reinen Design-Generierung, sondern vor allem in der präventiven Validierung durch die Predictive Heatmap – sie verlagert die Fehlererkennung in die frühe Konzeptionsphase und spart so teure Entwicklungs-Iterationen.

Unsere Klartext-Empfehlung: Für Agenturen, Freelancer und Produktteams, die bereits professionelle Design-Workflows (insbesondere mit Figma) nutzen und die Frequenz ihrer Design-Iterationen drastisch erhöhen möchten, ist UX Pilot ein echter Game-Changer. Dank kostenlosem Plan kannst du es ohne Risiko ausprobieren. Für kleine Shop-Betreiber ohne Entwicklungsressourcen ist die Implementierung aktuell noch eine Hürde.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was kostet UX Pilot?

UX Pilot hat einen dauerhaft kostenlosen Plan mit 80 Credits pro Tag und bis zu 13 Screens am Tag (ohne Kreditkarte, nur private Nutzung). Die Bezahltarife, abgerechnet in US-Dollar: Pro 22 $/Monat bei Jahreszahlung (monatlich 29 $) mit 750 Credits, bis zu 125 Screens, fünf Projekten und Figma-/Code-Export; Teams 31 $ je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung (monatlich 39 $) mit 900 Credits je Nutzer im geteilten Pool. Enterprise gibt es auf Anfrage. Den früheren Standard-Tarif für 12 $ gibt es nicht mehr (Stand 12. Oktober 2026).

Gibt es eine kostenlose Version von UX Pilot?

Ja. Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte, und umfasst aktuell 80 Credits pro Tag (täglich neu, kein Übertrag), bis zu 13 Screens am Tag und ein Projekt. Alle Design-Funktionen sind enthalten, von Wireframing über HiFi-Designs bis zur Predictive Heatmap; nur Figma- und Code-Export bleiben den Bezahltarifen vorbehalten. Designs aus dem Free-Plan darfst du nur privat und nicht kommerziell nutzen.

Wo speichert UX Pilot meine Daten, und trainiert die KI damit?

UX Pilot Inc. sitzt in New York, und laut Datenschutzerklärung (Stand 12. Februar 2026) stehen die Server in den USA. Für EU-Nutzer gibt es einen DSGVO-Abschnitt mit den üblichen Rechten, Daten sind bei Übertragung und Speicherung verschlüsselt (Google Cloud, 256-Bit-AES), und das Unternehmen hat ein SOC-2-Typ-1-Audit abgeschlossen. Laut Nutzungsbedingungen werden generierte Designs und vertrauliche Inhalte nicht zum Training der Modelle genutzt, anonymisierte Nutzungsdaten dagegen schon. Kontodaten werden innerhalb von 90 Tagen nach Kündigung gelöscht. Eine EU-Hosting-Option gibt es nicht, und Subprozessoren nennt die Erklärung nicht.

Was sagen andere Nutzer über UX Pilot?

Stand Oktober 2026 zeigt G2 4,3 von 5 bei rund 130 Bewertungen und Capterra 4,5 bei 109 Bewertungen. Auf Trustpilot stehen 206 Bewertungen mit gespaltenem Bild (63 % fünf Sterne, 19 % ein Stern), der TrustScore ist wegen eines Verstoßes gegen die Trustpilot-Richtlinien aktuell ausgesetzt. Aktuelle Fünf-Sterne-Bewertungen loben das Tempo, aktuelle Ein-Stern-Bewertungen kritisieren schwache Ergebnisse. Teste deinen eigenen Anwendungsfall also zuerst im Free-Plan.

Was ist der größte Unterschied zu einem normalen Page Builder?

Ein Page Builder (wie Replo) hilft dir, deine Live-Website direkt zu gestalten. UX Pilot ist ein vorgelagertes Werkzeug: Du erstellst und validierst hier das Design, bevor es in die Entwicklung oder auf die Live-Seite geht. Es ist ein Konzeptions- und Prototyping-Tool auf Steroiden.

Wie genau sind die Predictive Heatmaps?

Predictive Heatmaps basieren auf KI-Modellen, die mit tausenden echten Eye-Tracking-Studien trainiert wurden. Sie sind erstaunlich gut darin, die ersten visuellen Fixationen und die allgemeine Aufmerksamkeitsverteilung vorherzusagen. Sie ersetzen keinen echten Usability-Test, sind aber perfekt, um grobe Designfehler frühzeitig zu erkennen.

Brauche ich Figma, um UX Pilot zu nutzen?

Nein, du kannst UX Pilot komplett eigenständig auf der Web-Plattform nutzen und Designs sowie Code von dort exportieren. Die Figma-Integration (Import & Export) ist aber ein enormer Vorteil für professionelle Designer, da sie den Workflow nahtlos in die gewohnte Umgebung einbettet.

Generiert UX Pilot fertige Websites oder Apps?

Nein. UX Pilot generiert das Frontend-Design und den zugehörigen HTML/CSS-Code. Die Backend-Logik, Datenbankanbindung und die finale Implementierung in ein System wie Shopify oder eine mobile App müssen weiterhin von Entwicklern geleistet werden.

Dominik Reuter

Dominik Reuter

Ich verbinde akademisches Fundament (B.Sc. E-Commerce, THWS Würzburg-Schweinfurt) mit echter Praxis-Erfahrung. Durch eigene Launches und die Arbeit mit Top-Marken verstehe ich die Herausforderungen moderner Webshops – von der UX bis zum Fulfillment. Datengetrieben, strategisch, umsetzungsstark.

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