Was ist ein Produktdatenfeed? Definition
Ein Produktdatenfeed ist eine strukturierte Datei, die alle Informationen deines Sortiments in einem festen Format enthält und an externe Kanäle übergibt. Typische Ziele sind Google Shopping, Preisvergleiche, Marktplätze und Werbeplattformen wie Meta.
Üblich sind die Formate CSV, XML und TXT. Der Feed wird meist automatisch erzeugt und in einem festen Intervall aktualisiert, damit Preise und Bestände nicht veralten.
Welche Felder gebraucht werden
Pflicht sind in aller Regel eine eindeutige Artikelkennung, Titel, Beschreibung, Produkt-URL, Bild-URL, Preis, Verfügbarkeit, Marke und die GTIN. Dazu kommen kanalabhängige Felder wie Kategorie, Zustand, Versandkosten, Material, Größe und Farbe.
Fehlerhafte oder fehlende Pflichtfelder führen zur Ablehnung einzelner Artikel. Bei Google landen betroffene Produkte im Merchant Center als beanstandet und werden nicht ausgespielt, ohne dass die Kampagne einen Fehler meldet.
Warum die Datenqualität über die Leistung entscheidet
Der Feed ist bei Shopping-Anzeigen das, was der Suchbegriff bei Textanzeigen ist. Google entscheidet anhand von Titel und Attributen, für welche Suchanfragen dein Produkt erscheint. Ein Titel nach dem Muster Marke, Produkttyp, wichtigste Eigenschaft schlägt deshalb eine kreative Bezeichnung deutlich.
Ebenso wichtig ist die Aktualität. Ein Preis im Feed, der vom Preis im Shop abweicht, führt zur Sperrung des Artikels, weil Plattformen diese Angaben automatisch abgleichen.
Feed-Management-Tools
Weil jeder Kanal eigene Anforderungen stellt, arbeiten viele Händler mit spezialisierten Werkzeugen. Diese ziehen die Daten einmal aus dem Shop und erzeugen daraus mehrere kanalgerechte Feeds, angereichert um Regeln für Titel, Kategorien und Ausschlüsse. Bei kleinen Sortimenten reicht dagegen oft die Standard-Schnittstelle des Shopsystems.
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