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Funnelforms Software (interaktives Anfrageformular)

von blogtec | Mai 15, 2023

Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2026

TL;DR: Funnelforms in 30 Sekunden

  • 🧲 Interaktive, mehrstufige Anfrageformulare (Funnel-Formulare), die sich je nach Nutzer-Eingabe dynamisch anpassen – für mehr & bessere Leads.
  • 🔀 Bedingte Logik, Drag-&-Drop, Terminbuchung, Datei-Upload, Preisrechner; Integrationen zu HubSpot, Pipedrive, ActiveCampaign, KlickTipp & Co. (+ Zapier).
  • 💸 Abo ab 22 $/Monat (Basic, jährlich) bis 317 $ (Enterprise); 14 Tage kostenlos testen (ohne Kreditkarte).
  • 🇩🇪 Ursprünglich aus Deutschland, deutscher Support; als WordPress-Plugin oder als browserbasierte Cloud-App (v4) nutzbar.
  • ⚠️ Aktuell keine Empfehlung: kritische Sicherheitslücke CVE-2026-39440 (Pro bis 3.8.1) ohne öffentlich bestätigten Patch; das Free-Plugin ist seit 25. Februar 2026 nicht mehr auf WordPress.org (Stand 12. Oktober 2026).

Viele Unternehmen setzen immer noch auf veraltete, statische Formulare, mit denen sich kaum eine gute Kundenerfahrung erschaffen lässt. Dabei ist es heute einfacher denn je, einen personalisierten, zielgerichteten Funnel zu bauen. Mit einer Software wie Funnelforms erstellst du im Handumdrehen ein interaktives Anfrageformular in WordPress (oder in der Cloud), das dynamisch auf die Eingaben deiner Nutzer reagiert – und so ohne Zusatzaufwand deutlich mehr hochwertige Leads generiert.

Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie du deine Formulare in eine echte Funnel-Maschine verwandelst, was Funnelforms 2026 kann, was es kostet und warum wir es trotz guter Funktionen derzeit nicht empfehlen.

Unsere Bewertung: 3,9 / 5

Bei Bestandsnutzern beliebt: intuitiver Formular-Funnel-Builder mit deutschsprachigem Support, auf Trustpilot 95 % Fünf-Sterne-Bewertungen (TrustScore aktuell 3,9 bei 197 Bewertungen, Stand 12. Oktober 2026). Der schwere Abzug: eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-39440), für die bis heute kein öffentlich bestätigter Hersteller-Patch vorliegt, dazu die Entfernung aus dem WordPress.org-Verzeichnis. Deshalb sprechen wir weiterhin keine Empfehlung aus (Details im Sicherheits-Hinweis unten).

Bedienung & Funnel-Logik ★★★★½ 4,6
Support ★★★★½ 4,7
Conversion-Wirkung & Integrationen ★★★★½ 4,5
Preis-Leistung ★★★½☆ 3,9
Sicherheit & Governance ★★☆☆☆ 2,0

🔍 Bewertet nach unserem 5-Kriterien-Testverfahren – jede Note ist nachrechenbar.

⚠️ Sicherheits-Hinweis (Stand: 12. Oktober 2026): Für Funnelforms Pro bis einschließlich Version 3.8.1 ist eine kritische Sicherheitslücke dokumentiert (CVE-2026-39440, CVSS 9,9, Remote Code Execution; gemeldet am 25. Januar 2026, veröffentlicht am 21. April 2026). Die öffentlichen Schwachstellen-Datenbanken führen bis heute keinen offiziellen Patch: Patchstack nennt „No official patch available“, die NVD keine gepatchte Version. Die einzige Gegenangabe stammt vom Hersteller selbst: Im Changelog seines Mitgliederbereichs steht eine Version 3.8.10 mit „Patch für CVE-2026-39440“, ohne Datum, ohne öffentliche Mitteilung und ohne Bestätigung durch eine unabhängige Stelle. Zudem ist das kostenlose Plugin „Funnelforms Free“ seit dem 25. Februar 2026 auf WordPress.org geschlossen („Guideline Violation“); zwei weitere Lücken der Free-Version (CVE-2025-68582, CVE-2025-62758) gelten bei Patchstack ebenfalls als ungepatcht.

Was das für dich heißt: Laut Patchstack reicht für den Angriff ein Konto mit Abonnenten-Rechten. Wenn du Funnelforms Pro weiter betreibst: Prüfe im Plugin, ob mindestens Version 3.8.10 installiert ist, lass dir den Patch vom Support schriftlich bestätigen, schalte die offene Nutzerregistrierung in WordPress ab und kontrolliere deine Benutzerliste. Für Neueinsteiger raten wir ab, bis ein unabhängig bestätigter Patch vorliegt.

Unsere Konsequenz: Solange der Patch nicht öffentlich bestätigt ist und der Hersteller sich nicht erklärt, sprechen wir für Funnelforms keine Empfehlung aus. Unsere Affiliate-Links haben wir im August 2026 entfernt.

Was ist Funnelforms?

Klassische Web-Formulare sind meist statisch: Es spielt keine Rolle, was ein Nutzer vorher angeklickt hat – die nächsten Fragen bleiben gleich. Funnelforms ist das Gegenteil: ein interaktives, mehrstufiges Anfrageformular, das sich je nach Antwort dynamisch verzweigt. Wählt jemand z. B. „kein Auto“, fragt das Formular später auch nicht nach der Autoversicherung.

Dazu kommen Auswahlblöcke, Freitexte, Schieberegler und mehr, um genau die relevanten Infos abzufragen – ohne die Zeit deiner Nutzer zu verschwenden. Beide Seiten profitieren; Funnelforms selbst spricht von deutlich höheren Conversionraten. Gegründet wurde das Tool ursprünglich in Deutschland (2015, früher als „Anfrageformular“ bekannt); heute wird es international betrieben, der Support ist weiterhin deutschsprachig.

Was ist ein Sales-Funnel?

Ein Funnel (Trichter) visualisiert den Entscheidungsprozess deiner Kunden: von der ersten Aufmerksamkeit über Interesse und Erstkontakt bis zum Abschluss. Nach jedem Schritt springen einige ab – der Trichter wird enger. Ein gutes, interaktives Formular bildet diese Schritte ab und hilft dir, mehr Interessenten bis zum Abschluss zu führen.

Funnelforms Sales-Funnel

Die wichtigsten Funktionen von Funnelforms

Ziel ist immer, möglichst viele Nutzer sauber bis zur Anfrage zu führen. Dafür bietet Funnelforms u. a.:

  • Bedingte Logik (Verzweigungen): Folgefragen passen sich live an die bisherigen Antworten an – das Herzstück jedes echten Funnels.
  • Drag-&-Drop-Builder: Formulare ganz ohne Code zusammenklicken, 100 % responsive.
  • Ein-/Mehrfachauswahl, Freitext, Schieberegler, Dropdowns: alle gängigen Feldtypen, auch mit Bildern/Icons als Antworten.
  • Terminbuchung & Datei-Upload: Kalender-Sync, Adress-Eingabe und Uploads direkt im Formular.
  • Preisrechner: zeigt Interessenten sofort einen individuellen Richtpreis.
  • Integrationen: direkt zu HubSpot, Pipedrive, ActiveCampaign, KlickTipp, GetResponse, Mailchimp & Co. – plus tausende weitere über Zapier.
  • Neu (Cloud/Version 4): SMS-/WhatsApp-Benachrichtigungen und ein „AI Leadcaller“ (KI-gestützte Lead-Nachverfolgung) – je nach Tarif inklusive.

Für wen ist Funnelforms ein No-Brainer?

Das ist DEIN Tool, wenn…

  • … du beratungsintensive Produkte/Dienstleistungen anbietest und Interessenten vorqualifizieren willst (z. B. Agentur, Coaching, Handwerk, B2B).
  • … du auf WordPress setzt und volle Datenkontrolle willst – oder lieber eine Cloud-Lösung ohne eigene Website nutzt.
  • … dir statische Kontaktformulare zu wenige und zu schlechte Leads bringen.

Lass lieber die Finger davon, wenn…

  • … dir ein simples Kontaktformular völlig reicht – dann ist Funnelforms überdimensioniert.
  • … du ein sehr knappes Budget hast: Es ist ein laufendes Abo, kein Einmalkauf.
  • … du die Sicherheitslage nicht selbst im Blick behalten willst: Ohne öffentlich bestätigten Patch für CVE-2026-39440 musst du Versionsstand und Backend-Absicherung regelmäßig prüfen (siehe Sicherheits-Hinweis).

Was kostet Funnelforms?

Funnelforms ist ein Abo (monatlich oder – rund 20 % günstiger – jährlich). Die vier Stufen staffeln sich nach Websites, Leads/Monat, Integrationen und Extras wie SMS/WhatsApp und A/B-Testing:

Tarif Preis / Monat* Wichtigste Limits
Basic 22 $ 1 Website, 100 Leads/Mon, 5 Formulare, 3 Integrationen
Advanced 46 $ 5 Websites, 500 Leads/Mon, unbegr. Formulare, 10 Integrationen, SMS/WhatsApp
Pro 117 $ 10 Websites, 1.000 Leads/Mon, A/B-Testing, 250 AI-Leadcaller-Minuten
Enterprise 317 $ 50 Websites, unbegr. Leads & Integrationen, White-Label

* Preise pro Monat bei jährlicher Zahlung; monatliche Zahlung ist höher (ca. 27 / 57 / 147 / 397 $). Die offizielle Preisseite rechnet in US-Dollar. Alle Tarife 14 Tage kostenlos testbar (ohne Kreditkarte).

Vor- und Nachteile von Funnelforms

Vorteile

  • Übersichtliches Dashboard mit Lead-Statistiken
  • Schnelle Bedienung dank Drag-&-Drop, keine Programmierung nötig
  • Starke CRM-/E-Mail-Integrationen (HubSpot, Pipedrive, KlickTipp & Co.) + Zapier
  • Lead-Daten bleiben beim WordPress-Plugin laut Hersteller auf deinem eigenen Server; deutschsprachiger Support
  • Wahlweise als WordPress-Plugin oder Cloud-App nutzbar

Nachteile

  • Laufendes Abo statt Einmalkauf; höhere Stufen sind spürbar teurer
  • Für einfache Kontaktformulare überdimensioniert
  • Mögliche Funktionsüberschneidung mit einem vorhandenen CRM
  • Sicherheitslage ungeklärt: kritische Lücke CVE-2026-39440 ohne öffentlich bestätigten Patch, Free-Plugin aus dem WordPress.org-Verzeichnis entfernt

Welche Alternativen gibt es?

Am ehesten vergleichbar sind Heyflow und Perspective (beide funktionieren auch ohne WordPress, sind aber je nach Limits teurer) sowie klassische Funnel-Formular-Plugins. Für reine, statische Kontaktformulare reichen oft schon Tools wie Contact Form 7 oder WPForms – die bieten aber keine echten, verzweigten Funnel-Logiken.

Fazit – gutes Tool, aber derzeit keine Empfehlung

Funktional bleibt Funnelforms ein gutes Werkzeug: Interaktive, verzweigte Formulare holen aus demselben Traffic messbar mehr und bessere Leads als statische Kontaktformulare, und der Builder samt CRM-Integrationen hat uns im Test überzeugt.

Trotzdem sprechen wir weiterhin keine Empfehlung aus. Der Grund ist nicht die Funktionalität, sondern die Sicherheitslage: Für Funnelforms Pro bis Version 3.8.1 ist eine kritische Sicherheitslücke dokumentiert (CVE-2026-39440, CVSS 9,9). Stand 12. Oktober 2026 führen Patchstack und NVD keinen offiziellen Patch. Der Hersteller nennt nur in seinem nicht öffentlichen Changelog eine Version 3.8.10 mit Patch, ohne Datum und ohne Stellungnahme. Das kostenlose Plugin ist seit Februar 2026 aus dem WordPress.org-Verzeichnis entfernt. Solange keine unabhängige Stelle den Patch bestätigt, raten wir vom Neueinsatz ab. Bestandsnutzer sollten auf mindestens Version 3.8.10 aktualisieren, die offene Registrierung abschalten und das WordPress-Backend absichern. Sobald der Patch öffentlich bestätigt ist und eine klare Stellungnahme vorliegt, aktualisieren wir dieses Review.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was kostet Funnelforms?
Funnelforms ist ein Abo (monatlich oder – rund 20 % günstiger – jährlich). Die Stufen starten bei etwa 22 $/Monat (Basic, jährlich; monatlich 27 $) und reichen über Advanced (46 $) und Pro (117 $, inkl. A/B-Testing) bis Enterprise (317 $). Die offizielle Preisseite rechnet in US-Dollar. Eine einmalige Lizenz gibt es im Standard-Abo nicht mehr.
Brauche ich für Funnelforms zwingend WordPress?
Nein, nicht mehr. Klassisch ist Funnelforms ein WordPress-Plugin – inzwischen gibt es zusätzlich eine Cloud-App (Version 4), die komplett im Browser läuft und kein WordPress voraussetzt. Wer WordPress nutzt, kann seine Lead-Daten aber weiterhin auf der eigenen Website behalten.
Gibt es eine kostenlose Version?
Es gibt eine 14-tägige kostenlose Testphase in allen Tarifen (ohne Kreditkarte). Die früher über WordPress.org verfügbare Gratis-Version „Funnelforms Free“ wurde Anfang 2026 dort entfernt und steht nicht mehr zum Download bereit – zum Ausprobieren nutzt du also die Testphase.
Ist Funnelforms DSGVO-konform?
Der Hersteller wirbt mit DSGVO-Konformität. Belegbar ist: Beim WordPress-Plugin liegen die Lead-Daten laut Hersteller allein auf deiner eigenen Website, das Lizenz- und Updatesystem läuft laut AGB auf AWS-Servern in Deutschland. Anbieter ist inzwischen die Funnelforms LLC mit Sitz in Wyoming (USA). Für die Cloud-App (Version 4) nennt die Website keinen Serverstandort, die App-Datenschutzerklärung erwähnt Google Firebase mit möglicher Übermittlung in die USA. Einen AVV zum Download haben wir nicht gefunden, frag ihn vor dem Einsatz der Cloud-App beim Support an.
Ist Funnelforms sicher?
Derzeit nicht ohne Vorbehalt. Für Funnelforms Pro bis Version 3.8.1 ist die kritische Lücke CVE-2026-39440 (CVSS 9,9) dokumentiert. Stand 12. Oktober 2026 führen Patchstack und NVD keinen offiziellen Patch; der Hersteller nennt nur in seinem Mitgliederbereich eine Version 3.8.10 mit Patch, ohne Datum und ohne öffentliche Bestätigung. Das Free-Plugin ist seit Februar 2026 aus dem WordPress.org-Verzeichnis entfernt, zwei seiner Lücken gelten ebenfalls als ungepatcht. Wenn du Funnelforms Pro nutzt: auf mindestens 3.8.10 aktualisieren, den Patch beim Support schriftlich bestätigen lassen, offene Registrierung abschalten und das Backend absichern.


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