TL;DR: Metricool in 30 Sekunden
- Metricool ist ein Planungs- und Analyse-Tool für Social Media aus Madrid: Kalender, Auswertungen, Postfach, Link-in-Bio und Werbeanzeigen in einer Oberfläche, auf Deutsch, mit einem Gratis-Tarif ohne Zeitlimit.
- Der große Unterschied zu Buffer und Later: Metricool rechnet nach Marken ab, nicht nach Kanälen. Ein Shop mit Instagram, TikTok, Facebook, Pinterest und YouTube ist eine einzige Marke.
- Preise: Free 0 €, Starter ab 16 €, Advanced ab 43 € im Monat bei Jahreszahlung. Monatlich gezahlt sind es 20 € und 54 €. Der Rabatt für ein Jahr Bindung liegt bei bis zu 24 Prozent.
- Die Stolperfallen im Gratis-Tarif: nur 20 geplante Beiträge im Monat, 30 Tage Statistik-Historie, kein LinkedIn. Und X kostet in jedem Tarif 10 € Aufpreis je verbundenem Konto.
- Beim Datenschutz ist Metricool stärker als die US-Konkurrenz: Die Datenschutzerklärung sagt ausdrücklich, dass alle Daten auf Servern in der EU liegen und keine Übermittlung in Drittländer stattfindet.
- Unsere Bewertung: 4,3 von 5. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Shops mit mehreren Kanälen, mit Abzügen für Gratis-Limits, X-Aufpreis und Berichte über fehlgeschlagene Veröffentlichungen.
- Selbst ausprobieren: Metricool kostenlos starten, ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit.
Wer einen Shop aufbaut, bespielt heute selten nur einen Kanal. Instagram für die Produktbilder, TikTok für die Reels, Pinterest für den Longtail, dazu vielleicht eine Facebook-Seite, die niemand mehr pflegt. Nach zwei Wochen Handarbeit stellt sich die Frage, ob es dafür nicht ein Werkzeug gibt.
Metricool ist die Antwort, die im deutschsprachigen Raum am häufigsten fällt, wenn das Budget klein ist. Das Tool aus Madrid plant Beiträge, misst, was sie gebracht haben, sammelt Kommentare in einem Postfach und baut nebenbei eine Link-in-Bio-Seite. Der Gratis-Tarif läuft ohne Zeitlimit, der erste Bezahltarif kostet weniger als ein Kinobesuch.
Wir haben uns angesehen, was Metricool 2026 wirklich kostet und wo die Abrechnung nach Marken günstiger ist als die nach Kanälen, welche Netzwerke in welchem Tarif funktionieren, wie belastbar die Auswertungen sind, was Nutzer über Zuverlässigkeit und Support berichten und wann Buffer, Postiz oder ein deutsches Tool besser passen.
Unsere Bewertung: 4,3 / 5
Eines der günstigsten ernsthaften Werkzeuge für Shops mit mehreren Kanälen: Die Abrechnung nach Marken macht fünf Profile so teuer wie eines, der Gratis-Tarif läuft ohne Ablaufdatum, die Oberfläche ist deutsch, und die Daten liegen nach Anbieterangabe ausschließlich auf Servern in der EU. Abzüge gibt es für den engen Gratis-Tarif, den Aufpreis für X, fehlendes Social Listening, Teamarbeit erst im Advanced-Tarif und wiederkehrende Berichte über Beiträge, die nicht veröffentlicht werden.
| Bedienung & Einrichtung | ★★★★☆ 4,4 |
| Funktionsumfang | ★★★★☆ 4,4 |
| Preis-Leistung | ★★★★½ 4,7 |
| Datenschutz & EU-Standort | ★★★★½ 4,7 |
| Auswertungen & Berichte | ★★★★☆ 4,1 |
| Support & Zuverlässigkeit | ★★★½☆ 3,6 |
🔍 Bewertet nach unserem 5-Kriterien-Testverfahren – jede Note ist nachrechenbar.
Kein Affiliate-Link. Wir verdienen an dieser Empfehlung nichts.
Was ist Metricool?
Metricool ist ein Werkzeug für alles, was nach dem Erstellen eines Beitrags kommt: planen, veröffentlichen, messen, beantworten. Du legst eine Marke an, verbindest die Profile dieser Marke und arbeitest danach in einem Kalender statt in sechs Apps. Dazu kommen Auswertungen je Kanal, ein gemeinsames Postfach für Kommentare und Nachrichten, eine Link-in-Bio-Seite und die Verwaltung von Werbeanzeigen.
Hinter dem Tool steht die Metricool Software SL mit Sitz in Madrid. Die Geschichte beginnt 2014 mit einem Blog: Laura Montells schrieb über das Leben mit ihrer Tochter, und weil die verfügbaren Statistik-Werkzeuge für Analysten gebaut waren und nicht für Menschen, die nebenbei Inhalte produzieren, entwickelte sie zusammen mit Juan Pablo Tejela etwas Einfacheres. 2015 wurde daraus Metricool, im selben Jahr kam der erste zahlende Kunde. Seit 2020 arbeitet das Unternehmen vollständig verteilt, 2022 überschritt es eine Million Kunden.
Im Sommer 2024 stieg die europäische Digitalgruppe team.blue als Mehrheitsgesellschafter ein, bei einer Bewertung von über 100 Millionen Euro. Metricool setzte damals rund 17 Millionen Euro im Jahr um und hatte etwa 90 Mitarbeitende, die beiden Gründer führen das Geschäft weiter. Für Nutzer im DACH-Raum ist das eine gute Nachricht: Das Unternehmen bleibt in europäischer Hand, und das erklärt auch, warum der Datenschutz so klar geregelt ist. Nach eigenen Angaben nutzen heute über drei Millionen Menschen das Tool, und nach eigener Angabe ist Metricool offizieller Partner von Meta, Google, Pinterest, LinkedIn und X.
Metricool im Video
Der Creator in diesem Video nutzt Metricool selbst und vergleicht es im August 2025 mit Buffer, aus Sicht eines Unternehmers, der die Kanäle nebenbei bespielt. Die Tarifnamen stimmen noch, die Preise im Video sind inzwischen überholt, die aktuellen stehen weiter unten:
Video: Leon Franz, Reel-Marketing (Metricool im Vergleich mit Buffer, August 2025)
Welche Netzwerke Metricool anbindet
Metricool bündelt alle Profile einer Marke in einem Arbeitsbereich. Eine Marke ist bei Metricool eine Einheit, also ein Unternehmen, ein Kunde oder ein Standort, und darin stecken alle zugehörigen Profile. Das ist der Grund, warum das Tool bei mehreren Kanälen so viel billiger ist als die Konkurrenz. Das gilt allerdings nicht für jedes Netzwerk gleich:
| Netzwerk | Free | Starter / Advanced | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Instagram, Facebook, TikTok, Pinterest | ja | ja | Kernnetzwerke für Shops, Planung und Auswertung komplett |
| YouTube, Threads, Bluesky | ja | ja | auch im Gratis-Tarif verbindbar; Threads und Bluesky ohne Postfach |
| Twitch | ja | ja | nur Auswertung, keine Planung |
| Google Business Profile | ja | ja | je Marke ein Standort, mehrere Filialen brauchen mehrere Marken |
| nein | ja | im Gratis-Tarif gesperrt, erst ab Starter | |
| Twitter / X | nein | nur als Add-on | 10 € im Monat je verbundenem Konto, Statistiken nur 30 Tage |
| Werbekonten (Meta, Google, TikTok) | je 1 | 10 bzw. 50 | Auswertung und Anzeigenerstellung, siehe Meta Ads |
| Web und Blog | ja | ja | Anbindung an die eigene Website für Besucherzahlen |
Für einen deutschen Shop heißt das: Die Kanäle, die zählen, sind alle dabei. Wer allerdings LinkedIn für den B2B-Vertrieb braucht, kann den Gratis-Tarif nicht nutzen, und wer X bespielt, zahlt dafür in jedem Tarif extra.
Die Tarife im Überblick
Metricool hat vier Stufen. Der Preis hängt davon ab, wie viele Marken du verwaltest, nicht davon, wie viele Kanäle in einer Marke stecken. So sehen die Tarife im September 2026 aus:
| Tarif | Preis ab (jährlich / monatlich) | Marken | Was dazukommt | Was fehlt |
|---|---|---|---|---|
| Free | 0 € | 1 | Kalender, Auswertungen, 5 Wettbewerber, KI-Assistent mit 5 Guthaben, Link-in-Bio, Anbindung an KI-Assistenten über die Metricool-Schnittstelle | nur 20 Beiträge im Monat (seit Januar 2026, vorher 50), 30 Tage Statistik, kein LinkedIn, kein X |
| Starter | 16 € / 20 € | bis 10 | unbegrenzt planen, unbegrenzte Statistik-Historie, LinkedIn, 100 Wettbewerber, Berichte als PDF und Präsentation, mehrere Link-in-Bio-Seiten, 20 KI-Guthaben | keine Teammitglieder, keine Freigabeschleife, kein Looker Studio, keine Schnittstelle |
| Advanced | 43 € / 54 € | bis 50 | Team- und Kundenverwaltung, Rollen, Freigabesystem, eigene Berichtsvorlagen, Looker-Studio-Anbindung, Schnittstelle für Zapier und Make, 35 KI-Guthaben | White-Label nur auf Anfrage |
| Custom | auf Anfrage | ab 50 | White-Label, fester Ansprechpartner, eigene KI-Kontingente, Einbindung in die eigene Plattform | nichts, was ein Einsteiger braucht |
Die Preise sind Einstiegspreise. Innerhalb von Starter und Advanced staffelt Metricool noch einmal nach Markenzahl, die vollständige Tabelle steht weiter unten. Das Widerrufsrecht beträgt laut Geschäftsbedingungen 15 Kalendertage ab dem ersten Vertragsabschluss, bezahlt wird per Kredit- oder Debitkarte oder per PayPal.
Die wichtigsten Funktionen
Der Planer. Das Herzstück ist ein Kalender, in dem Beiträge per Drag-and-drop verschoben werden. Du schreibst einen Text, hängst Bilder oder ein Video an, passt die Fassung je Netzwerk an und siehst eine Vorschau, die dem echten Beitrag nahekommt. Metricool schlägt über die Funktion „Beste Zeiten“ Zeitfenster vor, in denen deine Zielgruppe aktiv ist, für Instagram braucht das mindestens 100 Follower. Ein Massen-Upload per CSV-Datei ist möglich, Metricool empfiehlt maximal 50 Beiträge je Datei.
Autolisten. Das ist die Funktion, die im Alltag am meisten Zeit spart. Du legst eine Liste mit bis zu 200 Beiträgen an, etwa zeitlose Produktbilder oder Zitate, definierst Sendezeiten, und Metricool arbeitet die Liste ab. Mit der Einstellung „Wiederholen“ fängt sie danach von vorne an. Zwei Einschränkungen: Aus einer Autoliste heraus lassen sich keine Personen und keine Produkte auf Instagram markieren, und je Beitrag sind maximal zehn Anhänge erlaubt.
Auswertungen. Für jeden Kanal gibt es Reichweite, Interaktionen, Follower-Entwicklung und die Leistung einzelner Beiträge. Im Gratis-Tarif reichen die Daten 30 Tage zurück und tragen ein Wasserzeichen, ab Starter ist die Historie unbegrenzt. Eine Ausnahme bleibt X, dort speichert Metricool immer nur 30 Tage. Wichtig beim Start: Beim ersten Verbinden holt Metricool 30 Tage rückwirkend, ältere Daten gibt es nicht, und Follower-Zahlen sowie Instagram-Stories lassen sich nie nachträglich rekonstruieren.
Wettbewerbsanalyse. Du hinterlegst fremde Profile und siehst, wie oft sie posten, was ankommt und wie ihre Reichweite wächst. Im Gratis-Tarif sind fünf Konkurrenten fest vergeben und lassen sich nicht austauschen, ab Starter sind es bis zu 100. Ausgewertet werden nur öffentliche, organische Daten.
Postfach und Berichte. Kommentare und Direktnachrichten von Instagram, Facebook, TikTok, YouTube, LinkedIn, X und dem Google-Unternehmensprofil laufen in einem Posteingang zusammen. Threads, Bluesky und Pinterest fehlen dort. Berichte gibt es ab Starter als PDF oder Präsentation, eigene Vorlagen und die Anbindung an Looker Studio erst ab Advanced.
Künstliche Intelligenz. Ein Textassistent schreibt Beiträge und Varianten, dazu kommen ein Alternativtext-Generator für Bilder und markenspezifische Anweisungen, damit der Ton stimmt. Bezahlt wird mit Guthaben: fünf im Gratis-Tarif, 20 bei Starter, 35 bei Advanced, jeweils je Marke und Monat. Seit Mai 2026 gibt es zusätzlich Metricool Studio, das Berichte aus einer Texteingabe baut, allerdings nur 15 Tage lang inklusive. Praktisch für alle, die mit KI-Assistenten arbeiten: Metricool bietet auf allen Tarifen einen Anschluss für Claude und ChatGPT an, während die klassische Programmierschnittstelle mit Zapier und Make erst ab Advanced freigeschaltet ist.
Werbeanzeigen. Metricool wertet Konten von Meta, Google und TikTok aus. Anlegen lassen sich Kampagnen aber nur für Meta und Google, und dort nur mit Bildern, keine Videos. Für TikTok ist nur die Auswertung möglich.
Was Metricool wirklich kostet
Die 16 € aus der Werbung gelten für fünf Marken bei Jahreszahlung. Wer monatlich zahlt, zahlt 20 €. So sieht die vollständige Staffel im September 2026 aus, abgelesen vom Preisrechner:
| Marken | Tarif | jährlich (je Monat) | monatlich | Ersparnis im Jahr |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Free | 0 € | 0 € | – |
| bis 5 | Starter | 16 € | 20 € | 48 € |
| bis 10 | Starter | 29 € | 37 € | 96 € |
| bis 15 | Advanced | 43 € | 54 € | 132 € |
| bis 25 | Advanced | 69 € | 87 € | 216 € |
| bis 50 | Advanced | 130 € | 172 € | 504 € |
Ein Rechenbeispiel für einen Shop. Du betreibst einen Laden mit Instagram, TikTok, Facebook, Pinterest und YouTube. Bei Metricool ist das eine Marke, also der Starter-Tarif mit unbegrenzt vielen Beiträgen und vollständiger Statistik: 16 € im Monat bei Jahreszahlung, 20 € bei monatlicher. Bei Buffer zahlst du je Kanal, im Einstiegstarif fünf Dollar bei Jahreszahlung und sechs monatlich, macht 25 beziehungsweise 30 Dollar für dasselbe Setup. Bei Later und Hootsuite liegt die Rechnung ähnlich.
Ein Haken steckt allerdings im Kleingedruckten: Eine Stufe für eine einzelne Marke gibt es nicht. Die kleinste bezahlte Stufe deckt fünf Marken ab, und die zahlst du auch dann, wenn du nur einen Shop betreibst. Mit 16 € ist das immer noch günstig, aber das Preismodell ist erkennbar für Agenturen gebaut. Und eine Marke fasst genau ein Profil je Netzwerk: Wer zwei Instagram-Konten bespielt, braucht dafür zwei Marken.
Umgekehrt gilt: Wer nur einen einzigen Kanal bespielt, fährt mit Buffer günstiger, und wer mit 20 geplanten Beiträgen im Monat auskommt, zahlt bei Metricool gar nichts. Die Abrechnung nach Marken lohnt sich ab etwa drei Kanälen.
X kostet in jedem Tarif extra
Twitter, heute X, ist bei Metricool in keinem Tarif enthalten. Das Add-on kostet 10 € im Monat je verbundenem Konto, auch im Advanced-Tarif für 130 €. Der Grund liegt bei X selbst: Die Schnittstelle ist seit 2023 kostenpflichtig, und Metricool reicht die Kosten weiter. Dazu kommt, dass die Statistiken für X nur 30 Tage zurückreichen, während alle anderen Netzwerke ab dem Starter-Tarif eine unbegrenzte Historie haben. Wer X ernsthaft bespielt, sollte diese 120 € im Jahr von Anfang an einplanen.
Zwei weitere Posten stehen im Kleingedruckten. Das Add-on für erweiterte Auswertungen kostet ab 30 € im Monat und schaltet unbegrenzte Dashboards und Berichtsversionen frei, im Tarif enthalten sind drei Dashboards sowie zwei Ansichten und fünf Versionen je Bericht. Und das Auswertungsmodul Metricool Studio ist nur die ersten 15 Tage inklusive, danach fällt es unter dasselbe Add-on. Der Hashtag-Tracker wird tageweise abgerechnet und kostet 25 € pro Tag und Netzwerk, das ist eher ein Werkzeug für Kampagnen als für den Alltag.
Wie sich die Preise entwickelt haben
Metricool hat seine Tarife seit 2023 zweimal spürbar umgebaut, und die Richtung war beide Male nach oben. Im Herbst 2023 wurden aus den Stufen Pro, Team und Enterprise die heutigen Namen Starter, Advanced und Enterprise, verbunden mit einer kräftigen Erhöhung: Die kleinste Stufe stieg von 10 auf 14 € im Monat, ein Aufschlag von 40 Prozent. 2024 wurde Enterprise zu Custom, die 50-Marken-Stufe wanderte in den Advanced-Tarif, und die Guthaben für den KI-Assistenten kamen dazu.
Zwei Änderungen aus jüngster Zeit solltest du kennen. Zum Januar 2026 kürzte Metricool den Gratis-Tarif: von 50 auf 20 geplante Beiträge im Monat und von drei Monaten auf 30 Tage Statistik-Historie. Angekündigt wurde das nicht, im offiziellen Produkt-Update vom Dezember 2025 steht dazu nichts, in den Bewertungen aus demselben Monat dafür umso mehr. Wenn du auf Vergleichsseiten noch 50 Beiträge liest, ist die Seite veraltet.
Im Frühjahr 2026 stiegen dann die Preise um rund 10 bis 14 Prozent: Starter von 14 auf 16 €, Advanced von 39 auf 43 €, die größte Stufe von 118 auf 130 €. Gleichzeitig verdoppelte sich das Add-on für X von 5 auf 10 €, und der Hashtag-Tracker sprang über die Jahre von 9,99 € auf 25 € pro Tag. Der Gratis-Tarif blieb erhalten, während ihn andere Anbieter gestrichen haben, aber die Entwicklung zeigt, dass Metricool nicht dauerhaft der Billiganbieter bleiben muss.
Beim Funktionsumfang ging es zuletzt schnell voran. 2026 kamen die Planung von TikTok-Videos mit Musik, die Kennzeichnung von KI-Inhalten nach der europäischen KI-Verordnung, ein Kanban-Board für die Beitragsplanung und im September die Automatisierung von Direktnachrichten dazu. Der Anschluss für KI-Assistenten wie Claude und ChatGPT ist in allen Tarifen enthalten, auch im Gratis-Tarif.
Datenschutz und Serverstandort
Hier hat Metricool ein Argument, das die amerikanische Konkurrenz nicht liefern kann. Betreiber ist die Metricool Software SL mit Sitz in Madrid, eingetragen im dortigen Handelsregister. In der deutschsprachigen Datenschutzerklärung steht wörtlich, dass das Unternehmen alle Daten auf Servern innerhalb der Europäischen Union speichert und im Verarbeitungsprozess keine internationalen Datenübermittlungen stattfinden. Mit den eingesetzten Dienstleistern bestehen nach eigener Angabe Auftragsverarbeitungsverträge.
Für einen deutschen Shop ist das der Punkt, an dem sich Metricool von Buffer, Later und Hootsuite abhebt. Bei denen laufen die Daten über US-Server, abgesichert über Standardvertragsklauseln und das Datenschutzrahmenwerk. Dass Metricool ein spanisches Unternehmen mit europäischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist, vereinfacht außerdem die Rechnung: Bei hinterlegter deutscher Umsatzsteuer-Identifikationsnummer greift das Reverse-Charge-Verfahren, du bekommst also eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer und meldest sie selbst. Was Metricool nicht abnimmt: Die DSGVO-Pflichten für deine eigenen Kanäle, von der Datenschutzerklärung bis zur Einwilligung, bleiben deine Aufgabe.
Metricool für Onlinehändler
Für einen Shop entscheidet sich der Nutzen an drei Fragen: Kann ich Produkte markieren, kann ich Links messen, und komme ich an die Kanäle, die Umsatz bringen?
Produkte markieren geht, mit einer Bedingung. Instagram-Produkt-Tags funktionieren in Beiträgen und Reels, du wählst die Artikel direkt aus dem Meta-Katalog. Voraussetzung ist, dass das Instagram-Konto über Facebook verbunden ist und die automatische Veröffentlichung aktiv ist. Erlaubt sind bis zu 20 Markierungen bei einem Einzelbild, fünf je Karussellbild bei maximal 20 insgesamt und 30 in einem Reel. In Stories geht es nicht, und aus Autolisten heraus ebenfalls nicht. Wer sein Instagram nur direkt verbindet statt über Facebook, verliert neben den Produkt-Tags auch die vollständigen Auswertungen und die Wettbewerbsanalyse.
Links messen geht halb. Im Editor sitzt ein Baukasten für UTM-Parameter, mit dem du Quelle, Medium und Kampagne an jeden Link hängst. Auswerten musst du das aber in Google Analytics, Metricool selbst zeigt dazu nichts an. Dazu kommt ein eigener Kurzlink-Dienst und die Link-in-Bio-Seite, die ab Starter Klicks je Schaltfläche und Bild zählt.
Neu und für Shops interessant sind Flows. Seit dem 1. September 2026 lösen Schlüsselwörter in Kommentaren, Direktnachrichten oder Story-Antworten bis zu drei automatische Nachrichten aus. Das ist die Mechanik hinter „Schreib mir LINK in die Kommentare“, mit der viele Shops ihre Produktseiten verteilen. Verfügbar ist das bisher für Instagram und TikTok, X ist angekündigt. Metricool stellt es vorerst kostenlos bereit und hat angekündigt, es später als kostenpflichtige Erweiterung zu führen.
Was fehlt: eine echte Shop-Anbindung. Die Einträge zu Shopify, WooCommerce und Wix in der Integrationsliste sind nur ein Tracking-Skript für die Website-Statistik, kein Abgleich des Produktkatalogs. Es gibt keine Umsatzzuordnung je Beitrag, kein Produkt-Tagging auf Facebook, und Beiträge lassen sich nach der Veröffentlichung nicht mehr über Metricool bearbeiten.
Was im Alltag gut funktioniert
Die Einrichtung dauert eine halbe Stunde. Konten verbinden, Marke anlegen, erste Beiträge einstellen. Die Oberfläche ist auf Deutsch, das Hilfe-Center ebenfalls fast vollständig, und die Wege sind kurz genug, dass man ohne Anleitung zurechtkommt.
Im laufenden Betrieb ist der Kalender das, was hängen bleibt. Eine Woche Inhalte vorbereiten, einmal prüfen, fertig. Dass Planung und Auswertung nebeneinander liegen, spart den Wechsel zwischen zwei Werkzeugen, und die Vorschau je Netzwerk verhindert die typischen Fehler, etwa einen Text mit Zeilenumbrüchen, den TikTok nicht darstellt.
Angenehm ist außerdem, wie viel schon im Gratis-Tarif steckt. Kalender, Auswertungen, Postfach, Wettbewerbsbeobachtung und der KI-Assistent sind dabei, ohne Ablaufdatum. Für einen Shop, der zwei bis drei Beiträge pro Woche veröffentlicht, reichen die 20 Beiträge im Monat tatsächlich aus, und das Tool wächst erst mit, wenn das Geschäft wächst.
Wo die Grenzen liegen
Der Gratis-Tarif ist enger, als er wirkt. 20 Beiträge im Monat klingen nach genug, sind bei täglichem Posten aber nach einer Woche aufgebraucht. Die Auswertungen tragen ein Wasserzeichen, reichen nur 30 Tage zurück, die fünf Wettbewerber sind fest vorgegeben, LinkedIn fehlt ganz, und Link-in-Bio, PDF-Berichte, Hashtag-Suche sowie die Anbindung an Canva und Google Drive sind gesperrt.
Teamarbeit kostet den Sprung auf Advanced. Free und Starter haben genau einen Zugang. Wer eine zweite Person mitarbeiten lassen will, Rollen braucht oder Beiträge vor der Veröffentlichung freigeben lassen muss, landet bei 43 € im Monat. Für einen Shop mit einer Person, die alles macht, ist das kein Problem, für ein kleines Team schon.
Es gibt kein Social Listening. Metricool zeigt, was auf deinen eigenen Kanälen passiert, und was deine Wettbewerber öffentlich posten. Wer beobachten will, wo die eigene Marke im Netz erwähnt wird, braucht ein anderes Werkzeug. Metricool führt das selbst als Grenze der Schnittstellen und bietet als Ersatz nur einen Hashtag-Tracker für 25 € pro Tag an, was eher für Kampagnen taugt.
Unbegrenzt hat ein Sternchen. Die Fair-Use-Regel setzt die Schwelle bei 600 Beiträgen je Marke und Monat. Darüber prüft Metricool von Hand, und während dieser Prüfung kann laut Richtlinie gar nicht veröffentlicht werden. Für normale Shops ist das weit weg, für Agenturen mit vielen Konten ist es einen Blick wert.
Einige Beiträge gehen nur mit Umweg. Instagram-Stories mit Link, Erwähnung oder Sticker und Reels mit Musik außerhalb der Metricool-Bibliothek lassen sich nicht automatisch veröffentlichen. Metricool schickt dann eine Push-Nachricht aufs Handy, den Rest machst du von Hand. Dasselbe gilt für TikTok-Videos mit Effekten oder fremder Musik. Bei Instagram-Karussells vergibt die Schnittstelle nur eine Bildunterschrift für alle Bilder, und TikTok-Stories lassen sich gar nicht planen.
Was Nutzer über Metricool sagen
Das Bild ist zweigeteilt, und zwar auf eine Art, die man kennen sollte, bevor man den Sternen vertraut:
| Plattform | Bewertung | Anzahl | Tenor (09/2026) |
|---|---|---|---|
| Trustpilot | 4,0 / 5 | 662 (167 in 12 Monaten) | 82 % 5 Sterne, 12 % 1 Stern, kaum Mittelfeld; Metricool beantwortet alle Negativbewertungen, im Schnitt nach drei Tagen |
| Capterra | 4,4 / 5 | 98 | Bedienung 4,5 · Funktionen 4,3 · Preis-Leistung 4,1 · Kundenservice 4,0 als schwächster Wert |
| G2 | 4,5 / 5 | rund 84 | Wert aus der Suchvorschau, die Seite selbst ist für automatische Abrufe gesperrt |
| OMR Reviews | 4,8 / 5 | 19 | keine einzige negative Bewertung, aber die meisten Bewertenden wurden eingeladen und bekamen eine Gegenleistung |
| Google Play (App) | 3,5 / 5 | 1.960 | Abstürze und Anmeldeprobleme |
| App Store (App, DE) | 2,8 / 5 | 17 | deutlich schwächster Wert im ganzen Bild |
Zwei Einordnungen vorweg. Erstens ist Metricool im deutschsprachigen Raum auf Bewertungsportalen kaum präsent: Von 662 Trustpilot-Bewertungen sind nur acht auf Deutsch, bei OMR stehen 19 Bewertungen gegen 442 für Swat.io. Zweitens sind die 4,8 bei OMR mit Vorsicht zu lesen, weil die meisten Bewertenden eingeladen wurden und dafür eine Gegenleistung erhielten. Die belastbarsten Zahlen sind Trustpilot und Capterra.
Die Kritik dreht sich um vier Themen. Das erste und härteste: Beiträge gehen nicht raus. Eine Agentur mit über 250 Kundenkonten schrieb im Oktober 2025, nur etwa jeder fünfte geplante Beitrag werde tatsächlich veröffentlicht. Im März 2026 berichtete ein Nutzer, seit Monaten keinen einzigen Beitrag erfolgreich abgesetzt zu haben, im Februar 2026 ein anderer von doppelt und zu falschen Zeiten veröffentlichten Inhalten. Auf Reddit häufen sich seit Mitte 2025 Meldungen über Instagram-Fehler beim Veröffentlichen. Ein Teil davon liegt nachweislich an den Plattformen selbst, etwa beim großen Meta-Ausfall am 12. Juni 2026 oder am Instagram-Limit von 50 Beiträgen in 24 Stunden, und Metricool unterhält eigene Hilfeseiten zu häufigen Veröffentlichungsfehlern. Alle Fälle erklärt das aber nicht.
Das zweite Thema ist die automatische Verlängerung. In einer Auswertung von 40 aktuellen Ein-Stern-Bewertungen ging es 21 Mal darum: Das Jahresabo verlängert sich ohne vorherige Erinnerung, und danach erstattet Metricool laut Geschäftsbedingungen nichts. In einem Fall waren es 638 €, die Rückerstattung wurde 15 Minuten nach der Abbuchung abgelehnt. Wer jährlich zahlt, sollte sich den Verlängerungstermin selbst in den Kalender legen.
Das dritte Thema ist der Support, und hier widersprechen sich die Quellen scheinbar. Die deutschen Trustpilot-Bewertungen loben ihn fast durchweg, Metricool antwortet auf jede Negativbewertung. Gleichzeitig beklagen 16 von 40 Ein-Stern-Bewertungen Textbausteine statt Lösungen. Beides stimmt: Bei schnellen Standardfragen ist der Support gut, bei Abrechnungsfragen und tiefen technischen Problemen stößt er an Grenzen. Das vierte Thema ist die Mobile App, die mit 2,8 im deutschen App Store und 3,5 bei Google Play deutlich unter dem Web-Werkzeug liegt, mit Abstürzen und kaputten Anmeldungen als häufigster Kritik.
Ein wiederkehrender Verdacht sei ausdrücklich als das benannt, was er ist: Viele Nutzer vermuten, dass geplante Beiträge weniger Reichweite bekommen als manuell veröffentlichte. Dafür gibt es keinen Beleg, weder eine Messung noch eine Bestätigung der Plattformen. Die Berichte sind Einzelbeobachtungen.
Gelobt werden in fast allen Quellen dieselben Dinge: das Preis-Leistungs-Verhältnis, der Kalender mit Vorschau je Netzwerk, die Tiefe der Auswertungen samt Wettbewerbsbeobachtung und Anzeigenverwaltung zum selben Preis, und für deutsche Nutzer der EU-Serverstandort mit deutscher Oberfläche.
Metricool im Vergleich zu den Alternativen
| Tool | Gratis-Tarif | Einstieg | 5 Kanäle, 1 Nutzer | Sitz | Deutsche Oberfläche | Besser als Metricool, wenn |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buffer | 3 Kanäle, 10 Beiträge je Kanal | 5 $ je Kanal (jährlich), 6 $ monatlich | 25 $ | USA | nein | du ein bis drei Kanäle hast; der Gratis-Tarif erlaubt dort auch LinkedIn und X |
| Publer | 3 Konten, 10 Beiträge je Konto | 4,34 € je Konto, 3,47 € jährlich | 17,34 €, jährlich 13,87 € | Tirana, Server in Frankfurt, ISO 27001 | teilweise | du vor allem planen willst; tiefe Auswertungen kosten dort den doppelten Kontopreis |
| Later | nein, 14 Tage Test | 18,75 $ jährlich, 25 $ monatlich | 18,75 $ | Boston, USA | nein | du visuell planst und 30 Beiträge je Profil im Monat reichen |
| Postiz | nur selbst gehostet | 29 $ in der Cloud, selbst gehostet kostenlos | 29 $ oder Serverkosten | Cloud über Hongkong, selbst gehostet frei wählbar | nein | du technisch fit bist und volle Datenhoheit willst |
| Swat.io | nein | 39 € (3 Kanäle, 2 Nutzer) | 89 € (5 Kanäle, 5 Nutzer) | Wien | ja | Anbietersitz und Support im DACH-Raum Pflicht sind |
| Hootsuite | nein, seit 2023 abgeschafft | 99 € je Nutzer jährlich, 149 € monatlich | 99 € (bis 10 Konten) | Kanada | nein | du Konzernanforderungen hast; für Einsteiger zu teuer |
| Meta Business Suite | vollständig kostenlos | 0 € | 0 € | USA | ja | du ausschließlich Facebook und Instagram bespielst |
Die Faustregel: Metricool, sobald du drei oder mehr Kanäle bespielst und einen europäischen Anbieter willst. Buffer oder Publer, wenn es bei ein bis zwei Kanälen bleibt. Publer ist der ernsthafteste Konkurrent: Es betreibt seine Server laut eigener Datenschutzerklärung in Frankfurt, ist nach ISO 27001 zertifiziert und ist beim reinen Planen sogar günstiger, denn fünf Kanäle kosten dort 13,87 € statt 16 €. Tiefe Auswertungen gibt es aber erst im nächsthöheren Tarif, der den Kontopreis verdoppelt, und weil Publer je Konto abrechnet, wird es bei mehreren Marken schnell teurer. Postiz, wenn du selbst hosten kannst und die Daten auf deinem eigenen Server liegen sollen; für die Cloud-Variante ist der Vertragspartner eine Gesellschaft in Hongkong. Swat.io, wenn der Firmensitz in Österreich oder Deutschland ein Vergabekriterium ist, dafür zahlst du das Doppelte. Und die Meta Business Suite reicht, solange nur Facebook und Instagram im Spiel sind. Preise sind Listenpreise vom September 2026 ohne Mehrwertsteuer, die US-Anbieter rechnen in Dollar ab.
Für wen sich Metricool lohnt
Gut geeignet, wenn du drei oder mehr Kanäle für einen Shop bespielst und nicht je Kanal zahlen willst, wenn du Planung und Auswertung in einem Werkzeug haben möchtest, wenn dir ein europäischer Anbieter mit Servern in der EU wichtig ist, wenn du erst einmal kostenlos anfangen willst, und wenn du mehrere Marken oder Kunden betreust, etwa als Agentur oder mit zwei Shops.
Eher ungeeignet, wenn du nur einen einzigen Kanal bespielst, wenn du echtes Social Listening oder Markenbeobachtung brauchst, wenn dein Team einen ausgefeilten Freigabeprozess mit mehreren Stufen verlangt, wenn X einer deiner Hauptkanäle ist und dich der Aufpreis stört, oder wenn du volle Datenhoheit willst und dafür selbst hosten möchtest.
Unser Fazit
Metricool ist das Werkzeug, das ein Shop im DACH-Raum zuerst ausprobieren sollte, wenn mehrere Kanäle zusammenkommen. Die Abrechnung nach Marken statt nach Kanälen macht es bei drei oder mehr Profilen deutlich günstiger als Buffer oder Later, der Gratis-Tarif läuft ohne Ablaufdatum, und die Datenschutzlage mit Servern in Irland und Frankreich und ohne Drittlandtransfer ist besser als bei jedem amerikanischen Anbieter.
Was die Bewertung bei 4,3 hält, steht nicht auf der Preisseite. Der Gratis-Tarif wurde im Januar 2026 stillschweigend von 50 auf 20 Beiträge gekürzt, im Frühjahr stiegen die Preise um gut zehn Prozent, und das Add-on für X hat sich verdoppelt. Schwerer wiegen zwei Punkte aus den Bewertungen: Immer wieder berichten Nutzer, dass geplante Beiträge nicht veröffentlicht werden, und die automatische Verlängerung des Jahresabos kommt ohne Erinnerung, während Metricool danach nichts erstattet. Beides ist kein Grund, das Tool zu meiden, aber ein Grund, die Veröffentlichungen in den ersten Wochen zu kontrollieren und sich den Verlängerungstermin zu notieren.
Unsere Empfehlung: Starte im Gratis-Tarif mit deinem Hauptkanal und verbinde Instagram über Facebook, nicht direkt. Wenn die 20 Beiträge im Monat zu eng werden oder du LinkedIn brauchst, wechsle auf Starter mit Jahreszahlung, das sind 16 € im Monat. Auf Advanced gehst du erst, wenn ein zweiter Mensch mitarbeitet oder Kunden Beiträge freigeben sollen. Und wenn X zu deinen Kanälen gehört, rechne 120 € im Jahr obendrauf.
Metricool selbst ausprobieren
Der Gratis-Tarif hat kein Zeitlimit und braucht keine Kreditkarte: eine Marke, alle wichtigen Netzwerke außer LinkedIn und X, 20 geplante Beiträge im Monat und 30 Tage Statistik. Das reicht, um Kalender, Auswertung und Postfach an den eigenen Kanälen zu testen, bevor du dich für einen Tarif entscheidest.
Kein Affiliate-Link. Wir verdienen an dieser Empfehlung nichts.
Häufige Fragen zu Metricool
Was kostet Metricool im Monat?
Der Gratis-Tarif kostet nichts und hat kein Zeitlimit. Starter beginnt bei 16 € im Monat für bis zu fünf Marken bei Jahreszahlung, monatlich sind es 20 €. Zehn Marken kosten 29 € statt 37 €. Advanced startet bei 43 € für 15 Marken, monatlich 54 €, und reicht bis 130 € für 50 Marken. Alle Preise sind netto. Dazu kommen mögliche Zusatzkosten: 10 € im Monat je verbundenem X-Konto und ab 30 € für erweiterte Auswertungen.
Ist Metricool wirklich kostenlos?
Ja, der Gratis-Tarif läuft unbegrenzt und ohne Kreditkarte. Er deckt eine Marke ab, erlaubt aber nur 20 geplante Beiträge im Monat, zeigt Auswertungen nur 30 Tage rückwirkend und mit Wasserzeichen, und die fünf Wettbewerberprofile sind fest vorgegeben. LinkedIn und X lassen sich gar nicht verbinden. Für zwei bis drei Beiträge pro Woche auf Instagram, TikTok und Facebook reicht das aus.
Welche Netzwerke unterstützt Metricool?
Planen und auswerten kannst du Instagram, Facebook, TikTok, Pinterest, YouTube, Threads, Bluesky, LinkedIn, X und das Google-Unternehmensprofil. Twitch lässt sich nur auswerten, nicht bespielen. Dazu kommen Werbekonten von Meta, Google und TikTok sowie die eigene Website. LinkedIn gibt es erst ab Starter, X nur gegen Aufpreis. Mastodon und WhatsApp fehlen.
Ist Metricool DSGVO-konform?
Metricool ist ein spanisches Unternehmen mit Sitz in Madrid. Die Datenschutzerklärung sagt ausdrücklich, dass alle Daten auf Servern innerhalb der EU liegen und keine Übermittlung in Drittländer stattfindet, die Server stehen nach Anbieterangabe in Irland und Frankreich. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag bekommst du auf Anfrage per E-Mail mit digitaler Signatur, nicht per Selbstbedienung im Konto. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 weist Metricool nicht aus. Die Pflichten für deine eigenen Kanäle bleiben bei dir.
Metricool oder Buffer: Was ist günstiger?
Das hängt an der Zahl deiner Kanäle. Buffer rechnet je Kanal ab, Metricool je Marke. Bei fünf Kanälen in einem Shop zahlst du bei Buffer im Einstiegstarif etwa 30 Dollar im Monat, bei Metricool 16 € für dieselbe Reichweite. Bei nur einem Kanal dreht sich das Bild, dann ist Buffer billiger. Beide haben einen Gratis-Tarif, der von Metricool bietet mehr Auswertungen, der von Buffer erlaubt mehr Beiträge.
Kann Metricool Instagram-Stories und Reels automatisch veröffentlichen?
Meistens ja. Normale Beiträge, Karussells, Reels und Stories gehen direkt raus. Eine Push-Nachricht aufs Handy bekommst du nur, wenn Instagram es nicht anders erlaubt: bei Stories mit Link, Erwähnung oder interaktivem Sticker und bei Reels mit Musik, die nicht aus der Metricool-Bibliothek stammt. Bei TikTok gilt dasselbe für Videos mit Effekten oder fremder Musik, TikTok-Stories lassen sich gar nicht planen.
Kann ich Metricool monatlich kündigen?
Ja. Du kündigst im Konto, und der Tarif läuft bis zum Ende des bezahlten Zeitraums weiter, danach fällst du auf den Gratis-Tarif zurück. Verlängert wird automatisch, wenn du nicht vorher widersprichst. Für laufende Abrechnungszeiträume erstattet Metricool nichts, weder monatlich noch jährlich. Neukunden haben laut Geschäftsbedingungen ein Widerrufsrecht von 15 Kalendertagen, das aber nur für den Erstkauf gilt, nicht für Verlängerungen. Wichtig: Das Löschen des Kontos kündigt das Abo nicht, du musst zuerst kündigen. Preiserhöhungen kündigt Metricool mindestens 15 Tage vor der Verlängerung an.
