Was ist CPA? Definition und Abgrenzung
CPA steht für Cost per Action oder Cost per Acquisition und bezeichnet die Kosten je erreichter Conversion. Was als Conversion zählt, legst du selbst fest: ein Kauf, eine Newsletter-Anmeldung, eine Anfrage oder ein Download.
Berechnet wird der CPA als Werbeausgaben geteilt durch die Zahl der Conversions. Führen 800 Euro Werbebudget zu 40 Bestellungen, liegt der CPA bei 20 Euro.
Unterschied zum CAC
Beide Werte werden oft verwechselt. Der CPA bezieht sich auf eine einzelne definierte Aktion, also auch auf Bestellungen von Bestandskunden. Der CAC meint dagegen ausschließlich die Kosten für einen neu gewonnenen Kunden und rechnet in der Regel alle Marketingkosten mit ein, nicht nur das Mediabudget einer Kampagne.
Wer beide Werte parallel führt, sieht schnell, ob ein niedriger CPA nur durch günstige Wiederkäufe entsteht, während echte Neukunden deutlich teurer sind.
Einen Ziel-CPA ableiten
Der Zielwert ergibt sich aus deiner Kalkulation, nicht aus Branchenvergleichen. Ausgangspunkt ist der Deckungsbeitrag pro Bestellung: Bleiben nach Wareneinsatz, Versand, Verpackung und Zahlungsgebühren 30 Euro übrig, ist jeder CPA darunter profitabel, sofern du keine weiteren Fixkosten zuordnest.
In Werbekonten lässt sich dieser Zielwert direkt hinterlegen. Google Ads und Meta bieten Gebotsstrategien, die auf einen Ziel-CPA optimieren. Voraussetzung ist ein sauber eingerichtetes Conversion-Tracking, sonst optimiert das System auf falsche Signale.
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